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"Katzen können nicht denken"

Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon uschi am Mi 10. Jun 2009, 18:05

samtpfoetchen hat geschrieben:Ihr kennt doch sicher alle das berühmte Zitat:

Solange der Mensch denkt,
dass Tiere nicht fühlen können,
müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken können...


Da ist leider mehr Wahrheit dran als schön ist.


ein toller Spruch :cat-top:

ich bin überzeugt, dass Tiere denken, denn probiere mal das Klickern, die wissen nach einiger Zeit genau, was verlangt wird. Ich habe einen Test mit meinen Katern gemacht, ich nehme Schalen und lege je ein Leckerli rein, dann werden die Schalen abgedeckt. Der Timmy das kleine Genie, hatte sofort spitz, wie man den Deckel entfernt, dann wurde nur in einen Napf ein Leckerli hineingetan und nur durch sagen - nein der andere, mußte das Tier reagieren, Timmy hatte es auch sofort heraus. Gut, bei nein weiß er, das ist falsch, also denkt er. Dann die Aufforderung hier, war neu, nach ein paar mal hier sagen, wußte er was ich wollte und nun reagiert er auf hier wie auf nein. Ich habe schon mal als Test zwei oder drei Wochen diese Übung nicht gemacht, der Kleine erinnert sich sofort, was er machen muß. Ist nur eine der Übungen, die ich mit ihm mache und war als Beispiel gedacht.

LG. Uschi mit Tom und Timmy :catkopfschief: :catkopfschief:
uschi
 

Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon vincent am Mi 10. Jun 2009, 23:02

Klar können Katzen fühlen. Beim Denken ist es
eine Sache der Definition. Gewohnheit oder
selbständige Überlegung.
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Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon samtpfoetchen am Mi 17. Jun 2009, 17:16

Übrigens muss ich zu dem Thema ein Erlebnis von gestern beitragen. Es gibt immer wieder Momente wo man ziemolich verblüfft dasitzt und sich gerade fragt. Einbildung?, Zufall? oder verstehen sie doch mehr als man annimmt.

Jedenfalls diskutierten meine Ma und ich beim Essen wie so oft über Katzenthemen und kamen dabei auch auf die Gechichte, dass man als Katzenfreund wie wir doch niemals seine alteingesessene Katze abgeben würde und könnte (so wie es bei manchem Züchter leider nicht unüblich ist dass die alten gehen müssen um Platz für neue Kitten zu haben :( ) und dann sagte ich.

"Stell dir mal vor es hätte Probleme gegeben als Balou dazukam und einfach nicht geklappt, ja dann hätten wir doch nicht Jerry weggegeben sondern eben für Balou einen neuen Platz suchen müssen." Genau nach diesem Satz jault Balou der dummerweise mit im Zi8mmer saß laut auf kommt angerannt schaut uns ganz traurig a und streift meiner Mutti und mir immer abwechselnd um die Beine. Er saß die ganze Zeit ruhig neben uns, so dass er uns eben nicht mal groß auffiel und fängt genau nach so einem Satz richtig laut an zu jammern! Wirklich Zufall?

Vor allem ist uns sowas eben nicht zu ersten mal pasiert.

Wir haben ihn dann richtig versucht zu trösten, dass wir nur Blödsinn geredet haben und es ja gut klappt und er natürlich hierbleiben darf und ihn ganz dolle geknuddelt. Aber derwar richtig etwas verstört. :?
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Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon uschi am Mi 17. Jun 2009, 18:07

der arme Balou, da hat er sich aber die Knuddler richtig verdient.

LG. Uschi mit Tom und Timmy :catkopfschief: :catkopfschief:
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Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon nyenna am Mi 17. Jun 2009, 20:57

Hi Netty,

und da ist es mal wieder. Ja unsere Fellpopos verstehen uns und kriegen jede Menge mit.

Wie oft haben wir das mit unseren Fellnasen?! Lee weiß, dass wir von ihm sprechen. Da erzählen wir einer Freundin wie toll Lee auf Sitz und Bleib hört und auf seinem Stuhl bleibt. Da kommt er vom Schreibtisch (anderes Ende vom Raum) angerannt, hüpft auf den freien Stuhl am Esstisch und setzt sich hin wie eine Statue. Da kann mir keiner erzählen, dass der nicht wußte wovon wir reden.

Oder wie beleidigt Roxie manchmal ist, wenn wir sie - nicht bös gemeint - mit "ist ja alles nur Fell", wegen des dicken Hinterns necken. Und sie hat uns drei Stunden nicht angeguckt als wir uns totlachen mussten als sie schlafend vom Kratzbaum fiel. Ihr ging es gut, der Lacher kam erst nach der Schrecksekunde in der gecheckt wurde obs der Maus gut geht...

Nur als kleine Beispiele dafür, wie wir alle sie sicher erzählen können...

LG
Nadsch
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Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon Chaosqueenie am Do 18. Jun 2009, 14:35

Seitdem ich gestern "Mieses Karma" von David Safier fertig gelesen hab, hab ich ja eine ganz neue Theorie zu dem Thema... :cat-wink:

Nein, im Ernst jetzt - bei meinen beiden hab ich ähnliches auch schon erlebt, vor allem bei Snöti, der ja auch wesentlich stärker auf mich fixiert ist.
LG Anita und die Pelzgötter Garfield, Snøti, Peachy & Leo

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Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon Vanitas am Do 18. Jun 2009, 19:27

Können Katzen denken...

Sie beobachten, lernen, entwickeln Strategien, treffen Entscheidungen und zeigen uns, was sie wollen. Katzen erstaunen immer wieder durch verschiedene Aktionen: Die Katze, die gezielt den Hebel des Türgriffs ansteuert, um ins andere Zimmer zu gelangen, der Stubentiger, der selbst dem Dümmsten erstaunlich schnell klar macht, was er mag und was nicht, das Katzenpärchen, vor dem keine Schranktür sicher ist, die Futter verbirgt - sie alle und ihre klugen Anverwandten wecken in uns eine Ahnung, dass wir nicht die einzigen mit geistigen Fähigkeiten sind. Die große Frage, ob Tiere überhaupt denken können, wurde lange Zeit grundsätzlich verneint. Und Ansätze, das Gegenteil zu beweisen wurden meist schon im Keim erstickt. Ähnlich dem Menschen besitzt die Katze Gehirnwellen, die auf bewusstes Denken oder zumindest auf komplexe Gehirnvorgänge schließen lässt. Hobhouse schildert bereits 1915, wie eine Katze gelernt hatte, die Fußmatte gegen die Tür fallen zu lassen, damit ihr geöffnet würde. Für diejenigen, welche die Möglichkeit aktiver Denkvorgänge bei Katzen weiterhin ausschließen, mag dieses Verhalten lediglich konditioniert, also zufällig ausgeführt und dann durch positive Verstärkung gefestigt sein. Darüber können Katzenfans nur den Kopf schütteln. Sie haben schon immer gewusst, dass Katzen denken können. Aber auch ihnen sei gesagt, dass es der Katze gleichermaßen schadet, überschätzt zu werden, wie wenn ihre geistigen Fähigkeiten unterbewertet werden. Nur wer in der Katze mehr sieht, als eine programmgesteuerte Kreatur und ihr gebührend Respekt zollt, ohne sie zu vermenschlichen, wird ihrem wahren Wesen gerecht.
Liebe Grüsse von Vanitas

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dort wo sie in mir den Meister sehn.
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Re: "Katzen können nicht denken"

Beitragvon vincent am Do 18. Jun 2009, 22:53

Man muß unterscheiden zwischen angelerntem Handeln und
gezieltem selbst überlegten Aktionen.
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