lockere Diskussionen rund ums Thema Katzen

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Herkunftsgeschichten der Miezen

Beitragvon Chaosqueenie am Mi 6. Feb 2008, 11:56

Ich hab mich hier ja noch gar nicht verewigt... :cat-blush:

Hatte eigentlich bis letztes Jahr (leider) nie was mit Katzen zu tun.

Bin zwar mit Tieren aufgewachsen (Wellensittiche, Kanarien, Nymphensittiche, Meerschweine, Hunde) und Pferde hatte ich auch mal, aber Katzen waren nie dabei.
Dabei liebe ich sie schon immer und wann immer ich auf der Straße eine Katze gesehen hab, hab ich sie angelockt und mit ihr geschmust.

Zu meinen Dreien kam ich durch einen Ex-Freund... der hat eine Landwirtschaft und hatte von 2 - ähm - sehr merkwürdigen Frauen ein Stück Land gepachtet. Anfang September 2007 hat er mich dann mal auf deren Hof mitgenommen und ich dachte, mich trifft der Schlag: Eine Mutter mit 150 kg und ihre Tochter mit 130 kg, die quasi auf der Müllkippe hausen - ein halbverfallener Bauernhof, alles starrt vor Dreck. :cat-sick:

Mitten in dem Müll rannten massig Hühner und Katzen herum - und eben auch 3 Katzenbabys, 4 - 5 Wochen alt. Ich hab die mir näher angeschaut und dachte, mich trifft der Schlag: abgemagert, verfloht, massiv mit Katzenschnupfen befallen.
Ich hab mir die fette Tochter gekrallt, sie zusammengesch*** und dann die Katzen kurzerhand eingesackt (war nicht so einfach, sie zu fangen). Es war Sonntagabend, aber meine Haustierärztinnen sind zum Glück per Handy rund um die Uhr zu erreichen. Also konnte ich da gleich hin.

Die Katzen wurden sofort erstversorgt, und bei Romeo stand es auf der Kippe, ob er die Nacht übersteht, da er massiv dehydriert war. :cat-flop:
In der ersten Nacht hab ich sie alle auf mein Heizkissen (Stufe 1) gepackt, mich daneben gesetzt und Wache gehalten.

Alle 3 haben es geschafft und am nächsten Morgen war klar, dass ich sie nicht mehr hergebe.
LG Anita und die Pelzgötter Garfield, Snøti, Peachy & Leo

Auf kleinen Pfoten läuft ein Stück vom Leben mit uns durch die Zeit. (G. Kunert)

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Beitragvon KittyKittyKitty am Do 7. Feb 2008, 18:16

karlchen ist der älteste von unseren 4 süßen. mein onkel hat eine ausbildung gemacht und konnte kali natürlich nicht mitnehmen. also hat er ihn uns zur beträuung gegeben. da wir sowieso schon eine katze hatten(kater, ist aber leider schon tod :traurig1: ) konnten wir ihn aufnehmen ohne groß viel zu besorgen. allerdings dauerte die ausbildung meines onkels länger als geplant und das ging über jahre, bis er anrief und sagte das es mit abholen nichts mehr wird.
kitty, meine eigene katze, ist uns nach ca. einem halben jahr nach karlchen zugelaufen. als ich sie sah brachte ich ihr futter, sie kam jeden tag um sich futter zu holen, bis wir sie in die wohnung liesen. seit dem gehört sie mir...
micky und maus haben wir kürzlich geholt, weil wir zu viele mäuse haben... aber noch sind sie noch zu verschmust...
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Beitragvon 44christel am Sa 16. Feb 2008, 14:12

meinen ersten Kater brachte ich vom Bauernhof mit, er wollte in mein Auto und der Bauer meinte ich könnte ihn mitnehmen. Mein damaliger Verlobter wollte ihn nicht und er mußte erst einmal draußen bleiben. Aber er hat sich doch mit meiner Hilfe die Liebe meines ex erschlichen wie Katzen es so tun. Leider wurde er nur knapp ein halbes Jahr alt, er kam in eine Schlagfalle und schleppte sich mit 2 gebrochenen Hinterläufen noch nach Hause. Die Tierärztin riet ihn einzuschläfern.
Da im Mai keine kleinen Katzen zu haben waren und ich nur noch heulte habe ich mir eine 1 jährige Siamkatze aus der Zoohandlung geholt.
Sie hatte einen Knick im Schwanz und war wohl aus der Zucht gefallen.
Mauzi wurde 20 3/4 Jahre alt. Ich habe sie zum Schluß einschläfern lassen woran ich heute noch zu knabbern habe. (Nierenkrankheit)
Eine Woche nach Mauzis Tod sagte ich mir, hol dir eine neue Katze. Du sitzt zu Hause und heulst und im Tierheim sitzt auch ein Kätzchen und heult.
In unserer kleinen Tierpension litt Maja seit vier Wochen. Sie hatte sich nicht geputzt und ich nahm sie mit.
Ein dreiviertel Jahr später kam Tommy dazu auch aus der Tierpension. Er hatte die Vorbesitzer angeblich angefallen. Heute noch nach 10 Jahren hat er Angst vor unbekannten Männern.
Amelie war aus dem Tierheim. Sie wurde dort hochschwanger abgegeben.
Amelie bekam bei mir 5 Kinder die ich alle in gute Hände abgeben konnte.
Ich gab sie zurück ins Tierheim habe sie mir aber wider geholt da sie so traurig war als hätte sie mit ihrem Leben abgeschlossen.
Zur Abgabe ins Tierheim noch folgendes: Ich ziehe für das Tierheim im Sommer kleine Katzen auf und vermittele sie. Dabei habe ich oft kleine mit oder ohne Mutter. Da es jedes Jahr etwa 20-30 Kätzchen sind kann ich sie nicht behalten und gebe sie nach erfolglosem Vermittlungsversuch ins Tierheim zurück.
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Beitragvon Mephisto am Sa 16. Feb 2008, 15:04

Da wir zwei solcher Threads hatten, habe ich mir erlaubt die Threads "Wie seid ihr zu euren Miezen gekommen" und "Herkunftsgeschichten" zusammenzuführen. Dadurch bleibt es etwas übersichtlicher und wir haben alle Stories zusammen. ;-)
:pfote: Liebe Grüße von Bine & den Fellis :pfote:

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Beitragvon Brina83 am Sa 16. Feb 2008, 16:25

hallo! :cat-smile2:

ariella haben wir aus dem TH ich wollte immer schon eine katze haben nur meinen freund der mit katzen aufgewachsen ist war sich nicht so sicher. seine bedencken waren haben wir zeit für eine katze wir sind beide am arbeiten. bis ich mich durchgesetzt habe! :cat-smile2:

als wir dann zum TH gefahren sind haben wir uns mehrere angesehen. als wir dann zum letzten raum ankammen stand ariella vor uns wollte sofort gestreichelt werden und lief die ganze zeit um unsere beine. da war es um mich geschehen! :cat-luv:

ich sagte zu meinen freund das ist sie mein freund grinste nur und sagte ok wenn du sie unbedingt haben möchtest dann nehmen wir sie! :cat-smile3:

wir nahmen sie mit nach hause und sie fühlte sich sofort wohl bei uns rante immer hinter und her und wollte kuschel. :streicheln:

nach 2 1/2 jahren fing sie auf einmal an nur mist zu machen also beschlossen wir eine zweite katze dazu zu holen.

wir erzählten unseren freunden von unserer entscheidung.

nach ein paar wochen schellten unsere freunde bei uns an und sagten wir sollten mal runter kommen, wir sollen uns mal etwas ansehen!
als wir unten ankammen dachten wir wir sehen nicht richtig! eine box hatten sie in der hand wo eine 7 monate alte katze drin war. unsere freunde fragten ob wir sie haben möchten da die vohrige bezitzerin sie nicht mehr behalten konnte sie hat sie mit der flasche groß gezogen. weil sie sie gerettet hatte von dem vorbesitzer weil er sie mißhandelt hatte.

mein freund und ich sahen uns an und sagten aus einem mund klar nehmen wir sie und seit 3 wochen ist nun auch die lucy bei uns ist total verschmust und lieb. :streicheln:

ariella war erst nicht so begeistert aber mitlerweile vertragen sie sich ganz gut! nun haben wir zwei babys die uns brauchen und das ist ein schönes gefühl!

lg
Brina83
 

Beitragvon Samuja am Sa 16. Feb 2008, 16:47

Meinen ersten Kater habe ich durch meinen ehem. Freund bekommen. Er wollte unbedingt eine katze, da seine Oma auch welche hat. Ich habe ihm zum Geburtstag Kater Pedro geschenkt.
Ein Jahr später haben wir uns getrennt und er hat Pedro mitgenommen. Ich wollte aber eine Katze im Haus und so hab ich aus dem TH den 5 Monatigen Fynn geholt. Der war leider schwer krank (FIP) und nicht lebensfähig. er starb nur 6 Wochen später.
Ich war total fertig!
Um mich aufzumuntern fuhren meine Mutter und mein neuer Freund mit mir zum TH und ich sah unseren Sam. Ich hatte mir vorgenommen, kein Kitten mehr zu holen undkeinen Tiger - wegen Fynn... bis ich Samu sah! Ein 6 Monatiger Tiger, der aus seiner Kratzbaumhöhle guckte, mich sah und mir auf den Arm kletterte.
Ich hab ihn sofort genommen.

Vor kurzem änderte sichmein Arbeitsplan und ich befand, Samu ist zuviel allein. Wir haben gezielt gesucht und unsere Kaja gefunden, die sich nun hier einlebt. Wir lieben sie jetzt schon sehr!

LG Samuja
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Re: Herkunftsgeschichten der Miezen

Beitragvon Kiramaus am Mi 18. Mär 2009, 23:10

Ich möchte dann auch gerne mal erzählen.
Also schon vor meiner Geburt hatten meine Eltern 2 Katzen...Felix und Schnüffi :cat-love:
Ich wurde also mit Katzen groß. Felix und ich waren immer ein Herz und eine Seele so erzählt es meine Mutter heute noch, und so habe ich es in Erinnerung, Schnüffi war mehr die ruhige die aber auf mich (als Baby) aufgepasst hat und fremde angeknurrt hat wenn sie mir zu Nah kamen. Sie waren mein ein und alles und ich bin wirklich so froh mit ihnen aufgewachsen zu sein. Als ich etwa 8 oder 9 war wurde unsere Schnüffi eingeschläfert :cat-cry: 2 Jahre später als ich ca. 10 war auch unser Kater :cat-cry: Beide im stolzen Alter von 20 und 19 Jahren :cat-luv: Ich wollte nicht ohne Tier sein also bekam ich Meerschweinchen...2 Stück. In der Zeit bekamen wir auch unsere Hund...Susi....durch eine bekannte. Sie hatten wir seid ich 11 war, sie war damals 8 Jahre alt und wurde im Dezember 2007 eingeschläfert, es brach mir das Herz und für mich stand fest ich möchte kein Tier mehr, obwohl ich immer wieder von einer Katze sprach, aber die Angst vor diesem Schweren verlust ist eifnach zu groß gewesen nach dem Tod unseres Hundes, außerdem hatte ich noch meinen Hamster (den gibts heute immer noch). Noch heute schmerzt der Gedanke an ihren Tod sehr, aber die Katzen machen es erträglicher, auch wenn die Angst vor ihrem Tod riesengroß ist und ich wahrscheinlich sogar übervorsichtig geworden bin was die beiden angeht.

Nun gut wie kamen wir nun zu unseren 2 Fellnasen.
Mein Freund und ich wollten nach 1,5 Jahren Fernbeziehung endlich zusammen ziehen, als wir dann endlich im Oktober 08 eine Wohnung gefunden hatten und der Mietvertrag zum 01.11.08 unterschrieben war zogen wir direkt ein. Am 03.11.08 sollte unsere Küche geliefert werden und nach einigen Problemen mit dem Lieferdienst kam sie Abends gegen 19:30 Uhr bei uns an.
Als der Lieferdienst wieder weg war und wir total erledigt auf der Couch saßen, hörte ich ein Mautzen, ein ganz leises, vorsichtiges Mautzen. Mein herz wurde zu Butter und ich musste gucken gehen, es kam ganz klar aus dem Hausflur. Da klingelte es schon und unser Nachbar stand in der Tür mit einem Katzenbaby auf dem Arm und fragte "ist das eure?"
Mir war klar ich kann nicht einfach "Ja" sagen, mein Freund würde es nicht wollen, wir wollten wenn doch erst nächstes Jahr eine Katze.
Unserem Nachbar fiel die Tür zu, und er drückte mir schnell die Katze auf den Arm. Wir gingen ins Schlafzimmer, sie schnurrte und schaute mich mit ihren großen Augen an. Ich war verliebt!!! :cat-love: :cat-love: :cat-love:
Der Gedanke sie nicht behalten zu können war schwer. Unser nachbar hatte einen Verdacht wem sie gehört und ging hoch fragen, der Besitzer kam runter und bedankte sich. Er kam noch etwas rein und ich ließ nicht los von ihr. Da sagte er "Die ist süß was?" und ich meinte nur "ja" *seufz* da sagte er tatsächlich "wollt ihr sie behalten" ich strahlte "Jaaa!" und mein Freund sagte nur Nein das geht nicht, wir sind mitten im Umzug (blablabla), aber er konnte mir irgendwie diesen Wunsch nicht abschlagen und wir behielten sie.
Ich nahm einen kleinen Karton mit Küchenpapier für sie als Katzenklo und gab ihr Wasser aus einem kleinen Becher.
Sie schaute sich die Wohnung an und noch an diesem Abend legte sie sich zu meinem Freund aufs Sofa, ganz nah an ihn gekuschelt und ich glaube da war es auch um ihn geschehen. Am nächsten Tag wars noch ein Ewiges hin und her, da er sicher war ich würde die Katze bis wir fertig sind irgendwo unterbringen. Eine freundin stellte sich bereit bis er Abends sagte "Von mir aus behalten wir sie"
Wenn ich ihn bis vor kurzem drauf ansprach das es doch toll ist das wir sie haben sagte er nur "ich wollte sie nicht"
Vor einigen Wochen fragte ich und da konnte selbst er das nicht mehr sagen. Sie liebt ihn! Sie kuschelt sich jeden morgen ihn, unglaublich die beiden, und einfach nur süß!

Zu Minchen kamen wir dadurch das Kira immer Aggresiver uns gegenüber wurde und ich mir sicher war das es daran liegt das sie einsam ist. Es war wieder das selbe Spiel, mein Freund war dagegen. Ich sagte lass es uns versuchen. Wir gingen in Tierheim und fanden nur unfreundliche mitarbeiter die uns keine Katze zeigen wollten, sie gaben uns zumindest das Gefühl.
Dann kam ich übers Internet auf die Seite des Katzenschutzbundes in Köln und wir sahen einen kleinen roten Tiger und riefen an, leider war er schon weg. Aber es waren noch 3 sehr scheue Katzen im Alter von etwa 8 Monaten zu vergeben.
Wir vereinbarten einen Termin für Minchen. Sie hatte angst aber liebte es gestreichelt zu werden. Ihr blick, ein Traum. Und mein Freund war von ihren weißen Pfoten mit Rosa tatzen total angetan, es stand fest, wir nehmen sie.
Noch auf dem Heimweg rief er seine Mutter an und erzählte ihr wie süß Minchen doch sei. :cat-luv:
Am 17.01.09 zog sie bei uns ein und es war die beste Entscheidung für Kira und für uns.

Ich bin so glücklich über diesen "zufall" mit Kira. Sie helfen mir beide unheimlich bei dem Verlustschmerz meines hundes, und bringen mich jeden Tag aufs neue zum lachen, und auch wenn ich weiß das irgendwann in hoffentlich weiter ferne ein Abschied kommen wird, so weiß ich das es die beste Entscheidung war die beiden zu uns zu nehmen. Sie machen diese Wohnung hier erst Perfekt!!!
Kiramaus
 

Re: Herkunftsgeschichten der Miezen

Beitragvon Kiki. am Sa 21. Mär 2009, 16:33

Ach das sind alles so schöne Geschichten, hat richtig freude gemacht sie zu lesen :cat-love:
Dann will ich euch auch mal meine Geschichte erzählen....

Katzen gehörten für mich, seit ich denken kann immer dazu. Aufgewachsen bin ich bei meiner Oma, da waren immer eine Menge Katzen. Damals gedacht als "Ungeziefervernichter" da mein Opa auch Hasen hielt, die dann hin und wieder geschlachtet wurden. Meine Oma und mein Opa waren zum großteil Selbstversorger mit großem Hof und riesigem Gemüsegarten.

Nach dem Tod von meinem Opa hielten wir dann auch keine Hasen und Katzen mehr, schon lange vorher nicht mehr, da er lange Krank war.

Als ich ca 6 Jahre war, brachte meine Mutter dann Mohrle und Humpelchen mit. Die beiden waren noch Kitten und entwickelten sich zu schwarzen Katzenschönheiten. Da die beiden bei meiner Oma aber Freigänger waren, wurden sie beide überfahren. :traurig2:

Ab meiner Einschulung hab ich dann bei meinen Eltern gelebt, eine Katze wollte mein Vater auf keinen Fall haben.
Eines tages kam ich von der Schule und unter unserem Küchentisch saß ein kleines getigertes Häufchen Katze. :cat-love:
Gespannt warteten meine Mutter und ich dann darauf das meine Vater von der Arbeit kamund vor allem was er zu dem kleinen, den ich Mikesch getauft hatte, sagen würde.
Mein Vater kam, guckte und hat nur gegrinst. Von da an gehörte Mikesch zur Familie :cat-wink:

3 Jahre später stand unser Umzug an, wir wollten ins gleiche Haus ziehen, in dem meine Oma schon wohnte. Damit Mikesch im Umzugsstress nicht unterging und sich schon mal an die Umgebung gewöhnen konnte (er sollte in der neuen Wohnung Freigänger werden) kam er zu meiner Oma. Leider gefiel es ihm dort so gut, das er dableiben wollte. Schweren Herzens haben wir ihn bei meiner Oma gelassen (die Mikesch zu dem Zeitpunkt schon total ins Herz geschlossen hatte). Mikesch verbrachte dann noch 14 schöne Jahre bei meiner Oma, bis wir ihn erlösen lassen mußten.

In einem Holland-Urlaub (ich war ca. 11 Jahre) fanden wir dann ein kleines schwarzes Kätzchen, das wir unmöglich dort lassen konnten. Also wurde es von uns mit einer riesen Panik über die Grenze nach Deutschland geschmuggelt. Wir nannten den Kleinen dann Carlo. Er war pechschwarz, hatte nicht das kleinste andersfarbige Haar an sich. Carlo lebte dann bei uns auch als Freigänger und wurde leider einige Jahre später auch überfahren. :traurig2:
Carlo hat aber kurz vor seinem Tod, die Katze von einer Bekannten gedeckt und als dann die Baby's kamen, haben wir uns dort Benny Bunny ausgesucht, ein schwarz/weißes Katerchen.
Benny Bunny lebte bei uns dann als reine Wohnungskatze, da wir nicht wollten das auch er überfahren wird.
Zu Benny Bunny kam dann Thomas, später ein riesen Kuh-Kater, der von meiner Tante auf der Straße gefunden wurde. Ca 4 Wo. alt, verwurmt und mit Katzenschnupfen. Der TA machte uns keine große Hoffnung das er überleben wird, hat uns aber jeden Tag zur Spritze bestellt (auch über die Osterfeiertage). Und Thomas überlebte :Juhu2:

Als ich dann später auszog, holte ich mir einen kleinen Kater, den ich Littlefood nannte. Und da ich in einer sehr ruhigen Gegend wohnte, durfte er auch raus. Später nahm ich dann Benny Bunny noch mit dazu, da er nach dem Tod von Thomas (Leberkrebs) alleine nicht mehr klar kam und meine Mutter wollte keine weitere Katze mehr.

Als dann meine erste Tochter geboren wurde, landete sie kurz nachdem ich mit ihr zu Hause war in der Kinderklinik mit einem starken Asthmanfall. Diagnose : Katzenallergie....!!!!!! Littlefood und Benny Bunny hat meine Oma dann zu sich genommen, wo sie bis zu ihrem Tod leben durften. Als meine Oma starb, haben wir die Beiden über eine Tierschutzorganisation vermitteln lassen.

Sehr lange Zeit mußte ich dann ohne Katzen leben, was mir sehr schwer fiel. Aber wenn ich bei meiner Mutter zu Besuch war, konnte ich ihren Kater Max knuddeln (mittlerweile hatte sie auch wieder einen Kater) Wenn meine Eltern im Urlaub war, kam Max zu uns, da meine Eltern immer nur ein paar Tage weg waren, ging das mit meiner Tochter.

Im letzten Jahr kam uns dann zu Ohren , das Leute ihre Katze ins Tierheim geben wollten, die kleine war 7 Monate alt. Nach ewigem gequengel meiner Töchter nahmen wir sie dann auf, mit der Option, wenn meine große Tochter wieder Asthmaprobleme bekommt suchen wir ihr ein schönes zu Hause (das ich für den Notfall schon in der Hinterhand hatte) Aber meine Tochter hatte nichts..... 3 Monate später holten wir dann Kimba (von einem Pferdehof) mit 8 Wochen zu uns, und auch das ging gut.

Dann kamen im letzten Monat noch Athos und Mateo dazu, die meine Tochter im Feld bei uns gefunden hat (die Geschichte wie wir zu ihnen kamen hab ich ja hier ausführlich im Forum beschrieben). Die Kleinen waren da ca 5 Wo alt.
Jetzt haben wir 4 Katzen und meine Tochter scheint sie zu vertragen. Ich hab mir da ja ein bischen Sorgen gemacht, weil 4 Katzen ja wesentlich mehr Allergene "freisetzen" als 2.

Puh....jetzt ist der Beitrag doch recht lang geworden (und ich wollte mich eigentlich kurz fassen :shock3: ). Dann viel Spaß beim lesen.
LG von Christiane mit Mimi, Kimba, Athos, Pépe, Udo und Tim
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Frodo 22.12.2011
Mateo 02.03.2012


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Katzen sind wie Kartoffelchips, es ist schwer nur einen zu haben...
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Re: Herkunftsgeschichten der Miezen

Beitragvon Elby am Sa 21. Mär 2009, 17:57

Meinen allerersten Kater Azrael hatte ich von einer Pflegestelle adoptiert, als er ca. 6 Monate alt war. Allerdings war der bei mir nicht sonderlich gluecklich, vielleicht weil er nicht aus der Wohnung konnte und ich weiss nicht, was er in seinen ersten 6 Monaten alles erlebt hatte. :?: Er hat sich zwar mir sehr eng angeschlossen, aber vor allem Anderen totale Panik gehabt und mir dann trotz aller Versuche, bis hin zu Bachblueten-Therapie, usw. immer ins Bett, auf die Bettvorleger, auf den Teppich und auch sonst ueberallhin ausser ins Katzenklo gemacht, hat Durchfall vor Stress bekommen, usw. Also, musste ich ihn irgendwann leider schweren Herzens wieder abgeben. Er hat dann ein Zuhause auf einem Bauernhof gefunden, wo er immer draussen sein konnte und da hat es ihm glaub ich besser gefallen.

Danach hab ich dann zwei Birmas von zwei verschiedenen Zuechtern gehabt, mit denen ich seeehr viel Freude hatte. Sie sind jetzt 7 und 4 1/2 Jahre alt und leben in Frankfurt. Eine meiner Zuechterinnen hat sie fuer mich weiter vermittelt, als ich nach Amerika umgezogen bin. Wollte vor allem meinem Kater den langen Flug und damit verbundenen Stress nicht antun, da er seeeehr ungern verreist, oder auch nur kurze Strecken im Kennel gefahren ist. Er hat dann immer gleich zu hyperventilieren angefangen, also hab ich mich auch da wieder entschliessen muessen, meine Miezen zurueckzulassen. Ich hoffe bzw. habe gehoert, dass sie sich in ihrem neuen Zuhause prima eingelebt haben, was mich ein wenig beruhigt, aber vermissen tu ich die Beiden schon sehr.

Dann kam ich hierher nach Washington und wollte eigentlich erst mal keine neuen Katzen, weil ich doch noch sehr traurig war wegen meinen beiden Birmchen. Aber da ich die komplette Ausstattung fuer Katzen ja noch hatte und hier in den Tierheimen und in Pflegefamilien sooooo viele Kaetzchen sitzen und auf ein neues Zuhause warten, hat es nicht lange gedauert, bis Angel und Mr. Whiskers mein Herz erweicht haben. Ich hab ihr Bild und ihre Geschichte im Internet gelesen und mich dann an die Organisation gewendet, die die Beiden vermittelt hat. Dann musste ich nur noch meinen Mann erweichen, was auch relativ schnell ging, da er genauso ein Tiernarr ist wie ich und wir haben uns die beiden angesehen. Angel ist eine sehr schuechterne Dame, die noch vor sehr vielen Dingen (inkl. unserem Hund) Angst hat, aber wir wollten sie bewusst mit adoptieren, da sie an ihren Pflegefamilie-'Bruder' Mr. Whiskers so sehr gewoehnt ist und er ihr doch viel hilft, ihre Angst zu ueberwinden. Die beiden spielen, schlafen, essen zusammen und Mr. Whiskers versteht sich gut mit unserem Hund und ich hoffe, dass er seiner eigentlich 'grossen' Schwester zeigt, dass sie keine Angst zu haben braucht. Ich hoffe, die beiden leben sich hier gut ein (hab sie erst seit 3 Wochen) und dass wir lange, lange hierbleiben koennen und der Job von meinem Mann uns da keinen Strich durch die Rechnung macht. Aber selbst wenn, ich habe da aus meinen Fehlern gelernt und werde beide von Anfang an gut an ihre Kennels gewoehnen, so dass wir sie im Falle eines Umzugs auf jeden Fall mitnehmen koennen.

So, das waren jetzt in Kurzfassung die Geschichten, wie ich zu meinen Katzen gekommen bin. Irgendwie fast lustig, dass ich mich so zum Katzen-Fan entwickelt habe, denn als Kind mochte ich Katzen eigentlich gar nicht, seit mir mal bei meinen Verwandten auf dem Land eine der Stall-Katzen ans Knie gesprungen und sich dort festgekrallt hat. Ich hab das gar nicht verstanden und war total schockiert und von dem Moment an waren mir Katzen nicht geheuer, war eigentlich immer mehr ein Hunde-Mensch. Bis ich dann in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, wo ich keine Hunde halten durfte..... da begann meine Faszination und meine Liebe zu Katzen und jetzt koennte ich mir schon gar nicht mehr vorstellen, ohne sie zu sein. :liebe1:
Lg aus Yelm,
Elby mit Angel, Mr. Whiskers und Alinga

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Re: Herkunftsgeschichten der Miezen

Beitragvon Christine1962 am Sa 21. Mär 2009, 18:04

Hi Elby :lol: Eine schöne Geschichte :cat-top: Ich wünsch euch Allen viel Glück und das ihr euch nebst Hund und Katz gut einlebt :ja: :ja: :ja: :cat-wave: Seid lieb gegrüsst Christine und Sammy :cat4:
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