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Wenn wir loslassen müssen...

Re: Wenn wir loslassen müssen...

Beitragvon mylady am Sa 20. Apr 2013, 16:46

Hallo,

@ chrissie: irgendwann, wenn ich eine größere Wohnung habe und es die finanzielle Lage zulässt, dann wird es auf jeden Fall wieder eine Mieze oder zwei geben. Solange muss ich halt irgenwie über die Runden kommen.

Danke an alle für eure lieben Worte.

LG Toni
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Ich liebe euch und ihr werdet immer in meinem Herzen weiter leben!


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Re: Wenn wir loslassen müssen...

Beitragvon Samuja am So 21. Apr 2013, 17:29

Marlies, nur weil jemand gut mit Abschied und Trauer umgehen kann heißt das nicht, dass er keine Gefühle hätte oder nicht menschlich ist!!

LG, Sam
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Re: Wenn wir loslassen müssen...

Beitragvon Mephisto am Mo 22. Apr 2013, 20:03

Samuja hat geschrieben:Marlies, nur weil jemand gut mit Abschied und Trauer umgehen kann heißt das nicht, dass er keine Gefühle hätte oder nicht menschlich ist!!

LG, Sam


Dem stimme ich absolut zu! Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, habe mich jedoch davon gelöst, mich von Trauer und Schmerz überwältigen und zerfressen zu lassen. Es ist deswegen aber nicht weniger menschlich, ich empfinde es jedoch als befreiender, wenn ich loslassen kann anstatt die Dinge partout festzuhalten, obwohl sie nicht festzuhalten sind. Das schadet schlußendlich nur uns selbst und das will sicherlich keiner unserer Lieben! Ich musste das "sich mit etwas abfinden" über viele "Tode hinweg" lernen, schon allein aus Selbstschutz und eben aus dem Gedanken heraus, dass ich es nicht ändern kann und es zum anderen es auch niemandem etwas bringt, wenn ich gewaltsam alles festhalte. Wir müssen gehen lassen können. UNd ich finde, dass uns das ebenfalls zu Menschen macht: loslassen können.

Bedenke, dass wir als Menschen die Dinge begreifen können, wenn man sie uns nahebringt. Einem Tier kannst Du nicht erklären, was mit seinem Freund passiert ist, der nicht mehr wieder kommt. DU weißt, dass etwas schlimmes passiert ist. Das kannst du aber dem Tier nicht erklären. Ich stelle mir vor, dass uns das Loslassen hier weitaus schwerer fallen würde. Aber wir können die Dinge verstehen und wissen, was auf uns zukommt. Wir kennen Gründe und man kann uns erklären, dass manches nicht beeinflussbar ist. Wieso sollte ich an Schatten festhalten? Ich halte an schönen Erinnerungen fest, an Zeiten, die ich haben durfte, aber ich halte nicht an Schatten fest, von denen ich weiß, dass sie - egal was ich tue - nie mehr zu physische greifbaren Dingen werden! Sollte man sich noch mehr zumuten? Wieviel können wir tragen und ertragen? Der Verlust ist genug für ein fühlendes Herz, aber an etwas festhalten und u.U. zerbrechen, was definitiv nie mehr rückgängig zu machen oder wiederzuholen ist, sollte man nicht.
:pfote: Liebe Grüße von Bine & den Fellis :pfote:

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Re: Wenn wir loslassen müssen...

Beitragvon vincent am Mo 22. Apr 2013, 21:58

Mir fällt das immer sehr schwer
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Re: Wenn wir loslassen müssen...

Beitragvon Mephisto am Mo 22. Apr 2013, 23:27

vincent hat geschrieben:Mir fällt das immer sehr schwer


Das tut es uns allen....
:pfote: Liebe Grüße von Bine & den Fellis :pfote:

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Re: Wenn wir loslassen müssen...

Beitragvon Ajoscha am Di 23. Apr 2013, 12:43

Sorry,habe mich vielleicht falsch ausgedrückt.

Ich bin einfach mal ein sehr sensibler Mensch.

LG :cat7:
Ajoscha
 

Re: Wenn wir loslassen müssen...

Beitragvon Chaosqueenie am Mi 24. Apr 2013, 10:40

Hmmm...

Ich muss zugeben, dass ich zum Thema "Tod" bei Menschen - aus beruflichen Gründen - einen eher rationalen Zugang habe. Ich muss ja täglich Sterbefälle beurkunden, einige davon auch mit mehr als tragischem Hintergrund und einige gehen mir auch persönlich sehr nahe - z.B. als sich im Winter ein Kollege auf schreckliche Weise selbst umgebracht hat. :( Aber eine gewisse Distanz brauche ich und auch ein Stück weit ein "dickeres Fell", sonst könnt ich diese Arbeit nicht machen.

Anfang März ist die Mutter meines Freundes - im gesegneten Alter von fast 91 Jahren - gestorben. Das ging mir zwar auch sehr nahe, weil ich sehr an ihr hing, aber ich konnte mich damit trösten, dass sie ein langes, erfülltes und glückliches Leben hatte.

Bei Tieren bin ich - zugegeben - etwas emotionaler. Es gibt mir jedes Mal einen Stich, wenn ich, wie jetzt im Frühjahr leider dauernd wieder, überfahrene Igelchen am Straßenrand sehe... oder, wie heute morgen, ein Kaninchen.

Und den Gedanken, dass sie irgendwann gehen müssen, schiebe ich bei meinen Katzen - insbesondere bei Snöti - und den Katzen meines Freundes gaaaanz weit weg. Ich denk, dass das dann ganz schrecklich werden wird... :cat-ohmy2:

Demnächst wird es wohl bei meiner alten Meerschweindame Lucie soweit sein. Sie ist im Februar 8 Jahre alt geworden und man merkt es ihr inzwischen schon an... sie ist allgemein langsamer geworden, schläft viel und hat auch etwas an Gewicht verloren. Ich denke aber, dass mir da der Abschied weniger schwer fallen wird als bei den Katzen - zu den Schweinen hatte und habe ich ja nie das Verhältnis, das ich zu den Katzen habe. Es waren ja nie Kuscheltiere und da sie ihr Gehege (Katzen- und Hunde-sicher) in einem extra Zimmer haben, sind sie eben nicht die ganze Zeit um einen herum.
LG Anita und die Pelzgötter Garfield, Snøti, Peachy & Leo

Auf kleinen Pfoten läuft ein Stück vom Leben mit uns durch die Zeit. (G. Kunert)

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