Hilfe und Erfahrungsaustausch bei Katzenkrankheiten und deren Behandlung sowie Fragen zur Vorsorge (Impfungen, Entwurmung, Kastration ...)
Beratung hier kann allerdings keinen Besuch beim Tierarzt ersetzen!

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Struvit-Infos

Struvit-Infos

Beitragvon Samuja am So 16. Mär 2008, 16:10

Hallo Ihr Lieben,
Immer wieder, bei meiner Rechernche im Netz, bekomme ich gute Tips und Hinweise zu meinerm Struvit-Kater.
Ziemlich verstreut und unüberscihtlich. Daher dachte ich einfach, mal alle Infos zusammen zu stellen.
Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und damit kann man auch keinen Besuch beim TA ersetzen!

Was ist Struvit?
Generell ist der Struvitstein ein Mineral - Magnesiumphosphat. Es kommt in der Natur vor, aber eben leider auch an Stellen, wo man es nicht gerne hat - im Körper. Oft hört man auch den Begriff "Blasensteine".
Bei Katzen wird Struvitbildung durch mehrere Faktoren begünstigt. Es muss nicht sein, dass bei einer Katze alle Faktoren aufgetreten sein müssen.
Struvit entsteht, wenn der Urin nicht sauer genug ist. Der Katzenurin sollte idealerweise einen PH-Wert von 6.4 haben. Der Wert pendelt auch bei einer gesunden Katze ein wenig. Dazu später. Ein zu saurer PH-Wert ist auch nicht gut, da die Katze so Oxalatsteine bilden kann. Die können nur durch eine OP entfernt werden.
Der Urin wird zu alkalisch (basisch), wenn die Ernährung nicht stimmt, das Tier übergewichtig ist, viel zu wenig Flüssigkeit aufnimmt oder sich zu wenig bewegt. Es gibt auch Tiere, bei denen eine leicht falsch geformte Blase zu der Krankheit führt.

Bei Katern kommt es im Rahmen der Struviterkrankung (auch FUS genannt (Felines Urologisches Syndrom, egl. FLUDT) häufiger zu einer Harnverlegung. Das heißt, die Steinchen blockieren den Harnweg. Kater haben einen längeren, dafür dünneren Harnweg als Katzen. Bei Katzen kommen diese Verlegungen seltener vor, sind aber viel schwerer zu lösen, als bei Katern.
Wenn ein Tier eine Harnwegsverlegung hat, kann nur eine Blasenpunktierung oder Katheterlegung beim Tierarzt helfen! Dann auch bitte nicht zögern, einen aufzusuchen, das Tier kann sonst daran sterben!

Leider kommt im Zusammenhang mit dem FUS auch immer wieder eine Blasenentzündung vor, die dann nur vom TA mit Antibiotika behandelt werden kann. Die Steinchen rauhen die Blasenwand auf und so können sich Bakterien besser halten und bilden.

Therapiemöglichkeiten
Wie in sovielen Fällen sind sich hier nicht alle Mediziner einig.
Wichtig ist, dass der Urin des kranken Tieres wieder den optimalen PH-Wert erreicht. Dazu ist die Aminosäure DL-Methionin nötig.
Die kann entweder in Form von Tabletten oder Pasten verabreicht werden, oder man kann über den Tierarzt Spezialfutter kaufen, in dem der Wirkstoff enthalten ist.
Welche Variante man bevorzugt, muss man letztlich selber entscheiden.
Wichtig ist nur, dass man selber regelmäßig Urinkontrollen macht. Hierzu gibt es die "Uralytstreifen", die es dem Tierhalter einfach machen, den PH-Wert zu bestimmen.

"Mein Tierarzt sagt aber was anderes..."
Da es immer wieder Thema war hierzu einige Tips. Zuvor sollte klar sein: Es gibt wundervolle Tierärzte, die sich super um ihre Patienten kümmern und wenn ihre erste Therapie nicht anschlägt, weitere Therapien finden.
Leider gibt es auch immer wieder Tierärzte, die von Ihrer Therapie so überzeugt sind, dass sie keine anderen Möglichkeiten zulassen.

Wichtig ist: Immer wieder nachfragen! Wieso soll das gemacht werden? Was für Spritzen bekommt meine Katze da? ... Auch wenn es dem TA nicht gefällt. Wir sind der Katze schuldig zu wissen, was vorgeht. Zudem können wir einem evtl Notfallarzt oder einem zweiten Arzt besser Bericht erstatten.
Zudem geben manche Tierärzte Medikamente ohne Urinkontrolle! Daher gilt:
Immer auf eine Urinkontrolle bestehen, wenn nicht sicher ist, was los ist. Ob Steine in der Blase sind, kann man nur anhand eines Ultraschalls sehen. Auch das gegebenenfalls verlangen.
Vor der Gabe von Antibiotika oder starken Schmerzmitteln ist ein Bluttest empfehlnswert. Sind die Blutwerte ok, so dass die Schmerzmittel gegeben werden können? (Was nützt eine "Blasengesunde" Katze, die dann Lebercshäden hat?) Zudem wird auch ermittelt, ob die Katze vielleicht gegen diverse Antibiotika schon resistent ist.
Leider halten einige Tierärzte diese Dinge für unwichtig.
Auch sollte, wenn die AB-Gabe beendet werden soll, dringen noch eine Abschlussurinkontrolle gemacht werden, um sicher zu gehen, dass keine Erreger mehr im Urin sind.

Im Zweifel immer eine zweite Meinung einholen!

Die Ernährung einer FUS-Katze
Vorab möchte ich sichergehen, dass hiermit nicht die "Ernährungsdisskussion" eines anderen Threads weitergeht. Es geht hier um spezielle Diäten für Struvitkater.

Wichtig bei der Ernährung einer Struvitkatze ist die Flüssigkeit! Katzen haben die für heutige Zeiten zweifelhafte Gabe, ihren Urin zu konzentrieren, wenn sie nicht genug Wasser bekommen. Dadurch wird die Blasenentzündung gefördert. Also gilt es, dem Tiger möglichst viel Flüssigkeit zuzufügen!
Erstmal ist es wichtig, die Wasserstelle nicht neben dem Napf zu haben. Denn Katzen sind Waderungen vom Fress- zum Trinkplatz gewöhnt. Somit sind mehrer Näpfe in der Wohnung verteilt eine gute Sache. Auch sollte man nicht jeden Napf jeden Tag neu befüllen. Es gibt Katzen, die bevorzugen 1-2 Tage altes Wasser. Eine gute Idee ist auch ein Katzentrinkbrunnen. Empfohlen werden die aus Keramik, da Plastikbrunnen Keimanfälliger sind.

Außerdem sollte man auf Trockenfutter verzichten. Leider gibt es immer noch einige Diätfutter in dieser Form. Trockenfutter entzieht dem Körper Wasser, was dann ungenutzt im Kot ausgeschieden wird.
Eine Rechnung hierzu:
Katzen brauchen im Schnitt 350 ml Wasser am Tag, wovon 75 Prozent ca mit der Nahrung aufgenommen werden. Das wären ca 270ml, die ihnen dann fehlen. Dazu kommt noch, dass Trockenfutter so viel Wasser aufsaugt, dass die Katze 4x soviel trinken müsste! 270 x 4 sind über einen Liter Wasser, den die Katze zusätzlich (!) trinken müsste!
Es gibt auch Diätfutter in Naßform. Diese ist zu bevorzugen.

Zudem kann man auch auf das Naßfutter Wasser gießen. Einige Katzen finden das Wasser dann lecker und trinken das mit.

Wichtig an der Ernährung ist zudem, dass wenig Magnesium gegeben wird. Die Diätfutter sind so ausgelegt. Wenn man tabletten gibt und anderes Futter füttert, muss man darauf achten. Zudem sollte der Fleischanteil möglichst hoch sein. Denn Fleisch macht den Urin auch sauer.
Rohes Fleisch 3x die Woche ist auch sehr empfehlenswert, auch wenn manche Katzen erst an diese Gaumenfreude gewöhnt werden müssen. Zudem reinigt es die Zähne. (Es geht alles, außer Schweinefleisch, das kann toxisch für Katzen sein!!)

Möchte man mehr rohes Fleisch füttern, muss man sich mit Zusätzen (Supplementen) auseinandersetzen, damit die Katze nicht mangelernährt ist. Das gehört dann in den Bereich "Barfen" (Biologisch artgerechtes Rohes Futter), auf den ich hier nicht im speziellen eingehen möchte.

Wichtig ist zu wissen: Die richtige Ernährung ist für "Struvitchen" eine sehr wichtige Therapiemöglichkeit. Daher sollte man sich genau mit dem Futter auseinandersetzen, das man füttern will.


:cat-idea.gif: 6 = T




Gibt es Tipps, wie oft man füttern soll?
Katzen brauchen keine dauerhaften Nahrungsangebote. Und bei Struvitkatzen wäre das auch nicht sinnvoll.
2-4 Stunden nach dem Essen steigt nämlich der PH-Wert an! Das hält eine Weile und geht dann wieder runter. Das nennt man alkalische Welle.
Neuerdings ist auch bekannt, dass man deswegen aber auch nicht ZU selten füttern soll, da durch die höhere Menge an Futter die Welle auch höher ist und länger braucht um wieder runterzukommen.
3-4 x am Tag füttern ist empfehlenswert. Grad nach rohem Fleisch sollte die nächste Fütterung noch andauern.
Daher gilt auch für Urinproben: man sollte sie nicht mehr nach einer halben Stunde nach dem Essen nehmen. Denn dann ist der Wert höher und die Urinprobe nicht genau.
Leider wissen die Katzen das aber nicht und es kann ganz schön stressig sein, an eine solche Probe zu kommen.

Links, die mir geholfen haben

Abgesehen von den SUPER Hilfen hier im Forum und in noch 2 anderen habe ich ein paak Links gefunden, die ich spannend fand und einfach mal weitergebe:

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/5816/
(Hier die Studie zur alkalischen Welle zum Runterladen)

http://www.cuxkatzen.de/html/harnverlegung.html
(Ein Link zu einem Erfahrungsbericht, der sehr spannend ist.)

So, ich hoffe, dass ich jetzt nichts vergessen habe.

Die Werte einer FUS-Katze in den Griff zu bekommen erfordert Geduld und Nerven. Daher kann ich nur empfehlen sich Leute zu suchen, mit denen man sich austauschen kann - das erleichtert doch ein wenig.

Ich hoffe, dass möglichst viele Leute diese "gesammelten Infos" nicht brauchen und alles anderen wünsche ich alles Gute!

Samuja
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Beitragvon Mephisto am Mo 17. Mär 2008, 17:43

Moin Samu!

Danke für den informativen Artikel :cat-top:, du masgt nicht zufällig diesen Artikel ins Lexikon stellen?

Da wir derzeit auch an einem FAQ-Artikel für diese Rubrik arbeiten, der demnächst fertig werden dürfte, würde ich dann auch gern einen Querverweis beim jeweiligen Thema zu deinem Artikel einbauen.

LG
:pfote: Liebe Grüße von Bine & den Fellis :pfote:

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Beitragvon Samuja am Mo 17. Mär 2008, 21:10

Ähm ähh... das könnte ich tun..aber wie?
Ich weiß nicht, wie kpmpliziert das ist, aber sonst kannst Du ihn da gerne auch reintun... woebei - sollte ichdafür die Passagen bearbeitn, die direkt das Forum ansprechen? Und das "ich" sollte ich dann wohl rausnehmen...oder nicht?

Ihr könnt ruhig über die Infos verfügen. Dafür sind sie ja da.

LG Samuja
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Re: Struvit-Infos

Beitragvon Samuja am Do 10. Dez 2009, 18:33

Diesen Artikel hab ich vor einer Ewigkeit mal geschrieben.
ich pinne in mal als Wichtig an, er enthält alle Infos, die mir auf den Ersten Blick wichtig erschienen.

LG Samuja
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Re: Struvit-Infos

Beitragvon vincent am Do 10. Dez 2009, 18:53

Vielen Dank für den sehr ausführlichen und wichtigen Beitrag.
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Re: Struvit-Infos

Beitragvon Kiki. am Do 10. Dez 2009, 21:01

:danke: du beantwortest mir damit 1000 Fragen
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Re: Struvit-Infos

Beitragvon samtpfoetchen am Do 10. Dez 2009, 21:28

Samuja hat geschrieben:Diesen Artikel hab ich vor einer Ewigkeit mal geschrieben.
ich pinne in mal als Wichtig an, er enthält alle Infos, die mir auf den Ersten Blick wichtig erschienen.

Ja, das ist ne prima Idee. :cat-top:
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Re: Struvit-Infos

Beitragvon Chaosqueenie am Fr 11. Dez 2009, 09:04

Hallo!

Wieviel % aller Katzen und Kater sind denn betroffen?

Wie äußert es sich zu Anfang?

Wäre es sinnvoll, auch bei anscheinend gesunden und unauffälligen Tieren einen Harntest zu machen?

:danke: im Voraus!
LG Anita und die Pelzgötter Garfield, Snøti, Peachy & Leo

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Re: Struvit-Infos

Beitragvon Samuja am Fr 11. Dez 2009, 14:12

Hallo Anita.
Genaue %-Angaben hab ich nicht rausgesucht. Solche Statistiken haben mich damals nciht so brennend interessiert. ;-) (ich wollte Lösungen dafür.)
Ich weiß nur, dass es immer häufiger vorkommt.
Meist bei Katern.

Im allgemeinen findet man es heraus, weil das Tier eine Blasenentründung bekommt. Die meisten TÄ testen dann gleich auf Steine. (Wenn nicht, unbedingt verlangen!! Grad, wenn das Tier öfter mit der Blase Probleme hat.)
eine normale Blasnenetzündung MUSS aber nicht zwingend Struvit bedeuten! Es kann auch ganz normal Verkühlung sein.
Im schlechteren Fall findet man es heraus, weil der Harnweg zusitzt und das Tier nicht pullern kann. Dann ist Alarm angesagt! SOFORT den TA kontakten!
(Wir hatten genau das an Sylvester... Notfall TA und unendliche Sorgen und das an so einem Tag..:-()
Oder wenn sich das Tier auffällig oft "da unten" leckt. Nur besteht dabei die Gefahr, Geister zu sehen. Manche Tiere machen das einfach von sich aus öfter mal. Aber wenn es sich stark mehrt, KANN (!) das ein Anzeichen sein.

Es ist aber auch wichtig, klarzustellen, ob es sich wirklich um Struvit handelt! Es gibt auch Oxalatsteine, die durch zu sauren Urin ausgelöst wird. (ist aber VIEL seltener!) Und wenn man dann den Urin säuert... naja... das muss ich nciht weiter ausführen, denke ich.

Tjaa... bei gesunden Tieren einen Harntest machen... gute Frage. Ich mache es nicht. Und auch bei Sam nur noch sporadisch...einmal im halben Jahr, oder so. Also wenn, dann würde ich es (wenn kein Verdacht vorliegt) nur gaaaaanz selten machen. Oder beim Impfen beim TA machen lassen, wenn man nicht sicher ist.
Man kann sich mit sowas nämlich wirklich selber verrrückt machen.
Ich habs gehabt, dass Sam grad wegen der alkalischen Welle zu hoch war. Und plötzlich hab ich überall anzeichen für eine neuerliche infektion gesehen... Das hat mich echt verrückt gemacht.

Grad heute morgen hab ich es gehabt, dass ich ihn beim "da unten" putzen erwischt hab. Sofort kam die Angst wieder. Aber Katzen putzen sich eben auch da...
ich denke, wenn man es beim järlichen Impfen macht, dann reicht das völlig. Und wenn dann alles ok ist, muss mn es nicht daheim machen.

LG Samuja
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