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Hallo,ich bin Juli

Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Hexe am So 26. Jun 2011, 01:08

mmmhhh ich decke er bleibt ne Wohnungskatze.


Das ist klar wenn man mal draußen war,dass die immer wieder raus wollen.Aber so wie ich es verstanden habe war er ja nicht freiwillig draußen?!
Er wurde ja ausgesetzt und so lange er nicht an der Tür rum heult oder stress an der Tür macht,würde ICH sagen das er nicht raus will.

So würde ich es deuten :cat-wink:
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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Christine1962 am So 26. Jun 2011, 12:52

:ja: :ja: :ja:
Auch von mir noch ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier :cat-smile3:
Viel spass!
LG Christine und SAMMY
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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Frank am So 26. Jun 2011, 17:51

Hallo,

erstmal auch von mir ein ganz schnurriges Willkommen :!: :P Wie schon gesagt wurde, eine Samtpfote die einmal draußen war will immer wieder ´raus.
An deiner Stelle würde ich sie drinnen lassen. :dafuer: Erstens müssen sie sowieso mind. sechs Wochen drin blkeiben damit sie sich an alles gewöhnen was zu meiner großen Überraschung nicht gesagt wurde, und zweitens solltest du ihn wegen den Katzenfängern nicht ´rauslassen. :dafuer: Außerdem müßte er dran gewöhnt sein drinnen zuleben.
Aus einem Feigänger ist es zu 99% unmöglich ihn im Haus oder in der Wohnung zu halten. Eine ganz große und sehr seltene [color=#FF0000]Ausnahme
ist Kasimir. Das ist ein ganz süßer Tiger einer Nachbarin. Er lebt mit zwei anderen Katen und einem Hund zusammen. :huepf: Alle drei verstehen sich blendend. :huepf2:







Grüße, Frank :[/color] :cat-wave:
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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Samuja am So 26. Jun 2011, 20:42

Ob er raus will oder nicht wird er zeigen, vielleicht nicht nach Tagen oder Wochen, aber nach einiger Zeit sieht man es. Und eine Katze, die rausdrängt sollte rausgelassen werden, wenn iwie möglich.
Sicher lauern auch Gefahren! Aber eine Freigängerkatze einzusperren, die rauswill, ist sicher genauso quälend.

Übrigens: wieso ist ein 1 Jahre alter Kater ein Einzeltier??
Mich wunderts nicht, dass er nicht mehr schmusig ist, wenn er keinen Partner hat, der ihm in der stressigen Umzugs und neueingewöhnungsphase beisteht.
Katzen sind keine Einzelgänger!!

LG, Sam
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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Hexe am So 26. Jun 2011, 22:15

Das Tierheim hat das wahrscheinlich schon getestet ob er lieber mit Artgenossen leben möchte oder nicht.Das macht mein Tierheim immer,sie testen das bei allen Tieren
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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Samuja am Mo 27. Jun 2011, 10:46

Hexe, mal ehrlich: Das ist echt naiv gedacht! Das TH in unserer Stadt macht das mal 1. nicht und 2. wie "testet" man denn, ob eine Katze Einzelgänger ist, oder nicht?
2 Katzen zusammenlassen und schauen, wie sie reagieren??
Das wird nix, denn Katzen müssen sich langsam aneinander, an neue Umgebungen etc gewöhnen.
KEIN TH der Welt hat die Mittel und die Zeit, sich so lange intensiv mit einer Katze zu beschäftigen um dann komplett jedes Tier nach "Einzelgänger" und "Mehrfachkatze" zu sortieren.
Ich arbeite in 2-3 Vereinen, ich kann Dir sagen, wie es läuft: Viele sind froh, um jedes Tier, was weg ist!

UNd ein einjahrealter Kater ist NIE ein Einzeltier. Einzeltiere sind die, die über langen Zeitraum entweder hungern mussten und somit keine Artgenossen aufgrund von Futterneid akzeptieren, oder gequälte Tiere, die völlig eifersüchtig sind. Einzelkatzen sind im allgemeinen schon älter.
Jungtiere sind flexibel, sie gewöhnen sich an Artgenossen und genießen das dann auch sichtlich!
Menschen können Tieren NIEMALS den Artgenossen ersetzen.

Sie können nicht mit der Katze toben, raufen, sich gegenseitig putzen oder das Fell über die Ohren ziehen. Sich ums futter balgen, kämpfen und den ganzen Tag in der Sonne liegen.

Zu viele Katzen sind allein, einzeln und einsam - nur Menschen merken es nicht, sondern freuen sich, wie lieb ruhig die Katze doch ist ...

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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Mephisto am Di 28. Jun 2011, 08:55

@ Frank Es wurde nicht gesagt, weil wir das hier schon dutzendfach gemacht haben und genauso dutzendfach immer auf die Forensuche verweisen, denn irgendwo hier steht das Thema bestimmt schon einmal, zumindest, wenn es um solche häufig gestellten Fragen geht. Dass eine Katze erstmal nach Einzug drinnen bleiben muss, versteht sich ja auch eigentlich von selbst.

Und dann will ich mich Sonja anschließen: Eine so junge Katze kann mit einem Partner zurecht kommen, die Partnerwahl sollte nur stimmen. In den TH sind die Bedingungen doch ganz anders: Viele Tiere auf meist engem Raum, Artgenossen, die man vielleicht überhaupt nicht leiden kann, Stress. Da zeigen sich viele Katzen gaaaanz anders als sie es im neuen Zuhause tun. Manche verstecken sich, andere reagieren genervt, usw. Wenn ich mit 10 Leuten in einer 1-Zimmer-Wohnung wohne, würden die mir schnell auf den Keks gehen (und ich den anderen auch; wenn man so aufeinander hockt, ist das halt eben Stress) und ein Aussenstehender denkt nachher noch ich sei misantroph, obwohl das nicht stimmt. So ähnlich ist es hier. Da denkt man direkt, die Katze mag generell keine Artgenossen. Dass aber die Umstände ganz anders sind, gerät dabei schnell in Vergessenheit.
Ich bin stets FÜR Katzenkumpel und gegen Einzelhaltung. Nur beim Hund akzeptiere ich das, weil er bei seinen Spaziergängen soziale Kontakte pflegen kann, mit anderen Hunden spielen kann; neues entdeckt, usw. Alles, was nicht dieses Glück hat, braucht enen Freund. Jeder braucht einen Freund, Katzen sind da nicht anders. Aber sie suchen sich auch ihre Freunde gern selbst aus. Wenn dann eine Zweitkatze kommt und das Tier plötzlich "Macken" zeigt, liegt es in den allerseltensten Fällen daran, dass die Katze keine Artgenossen akzeptiert, sondern daran, dass sie den Neuling einfach nicht mag und die falsche Wahl für einen Freund ist. Genau deswegen muss vorher gut überlegt sein: Wer passt zu meiner Katze? Wenn wir als Menschen schon die Verantwortung dafür haben dem Tier einen Freund zu suchen, sollten wir dabei auch größte Sorgfalt walten lassen, damit es möglichst direkt auf Anhieb passt.

Was den Freigang betrifft: Wie schon gesagt wurde: Abwarten. Wenn der Drang in die Freiheit groß ist, dann raus mit der Mieze (wenn möglich, ansonsten müssen andere Ideen her). Denn wie Sonja schon sagt: Einsperren einer freiheitsliebenden Katze ist ein großes Seelenleid. Aus diesen Dingen z.B. resultieren sog. "Unarten". Eine menschliche Definition, aber eine normale Konsequenz einer schmerzenden Katzenseele. Es ist also keine "Unart", sondern normales Verhalten. Unarten sagen wir, weil es UNS stört. Welch Ironie: Uns stört es, wenn die Katze sich gemäß ihrer Natur verhält oder ihren Schmerz zum Ausdruck bringt. Welch ein Irrsinn!
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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Hexe am Di 28. Jun 2011, 11:29

Also naiv bin ich schonmal nicht;-)

Habe mich volls sehr dumm ausgedrückt.
Natürlich finde ich es auch besser immer mindestens 2 Katzen zu halten,mache ich ja auch:-)


Ich habe schon die Erfahrung gemacht mit meinen Eltern das wir eine Katze aus dem Tierheim geholt haben und die hatten uns gesagt,die würde sich mit Katzen/Kater nicht verstehen.Was haben meine Eltern gemacht,sie wollten eine 2te dazu holen wie es im Buch steht.Die beiden waren in dem gleichen alter aber nach ca. 2 stunden hatten die sich so in der Wolle das eine sofort zum Tierarzt gebracht worden ist.
Wir haben das dann unserem Tierheim erzählt und die haben nur den Kopf geschüttelt.Warum wir das gemacht hätten,die haben das ja uns gesagt.


Ich bin ja eigentlich immer dafür 2 Katzen zu halten aber nochmal möchte ich sowas nicht erleben.
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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Samuja am Di 28. Jun 2011, 11:55

Ich habe schon die Erfahrung gemacht mit meinen Eltern das wir eine Katze aus dem Tierheim geholt haben und die hatten uns gesagt,die würde sich mit Katzen/Kater nicht verstehen.Was haben meine Eltern gemacht,sie wollten eine 2te dazu holen wie es im Buch steht.Die beiden waren in dem gleichen alter aber nach ca. 2 stunden hatten die sich so in der Wolle das eine sofort zum Tierarzt gebracht worden ist.
Wir haben das dann unserem Tierheim erzählt und die haben nur den Kopf geschüttelt.Warum wir das gemacht hätten,die haben das ja uns gesagt.


Ich bin ja eigentlich immer dafür 2 Katzen zu halten aber nochmal möchte ich sowas nicht erleben.


DArauf möchte ich damit antworten:

Aber sie suchen sich auch ihre Freunde gern selbst aus. Wenn dann eine Zweitkatze kommt und das Tier plötzlich "Macken" zeigt, liegt es in den allerseltensten Fällen daran, dass die Katze keine Artgenossen akzeptiert, sondern daran, dass sie den Neuling einfach nicht mag und die falsche Wahl für einen Freund ist. Genau deswegen muss vorher gut überlegt sein: Wer passt zu meiner Katze? Wenn wir als Menschen schon die Verantwortung dafür haben dem Tier einen Freund zu suchen, sollten wir dabei auch größte Sorgfalt walten lassen, damit es möglichst direkt auf Anhieb passt.


Bei jedem Verhalten der katze (hab ich ja in anderem Thread schon geschrieben), sollten wir uns fragen, ob nicht WIR die Initiatoren sind. In den meisten Fällen ist das nämlich so.
Nicht "Die Katze ist so und so", sondern "Wir haben es falsch angegangen".
Ich musste das auch erst lernen, aber seitdem hab ich keinerlei Probleme mit meinen Biestern.

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Re: Hallo,ich bin Juli

Beitragvon Hexe am Di 28. Jun 2011, 18:02

Ja,hast auch recht:-)


Ich muss noch viel über diese wunderbaren Fellnasen lerne auch wenn ich schon soooo viele Bücher gelesen haben und in jedem steck ein wenig was anderes drin.

Wünsche euch einen schönen abend
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