Alles zum Thema Katzenfutter.
Inhaltsstoffe, Futtermenge, BARFEN ...

Moderator: Moderatoren

FAQ - Katzenernährung

FAQ - Katzenernährung

Beitragvon Mephisto am Do 11. Jan 2007, 22:10

Hallo Ihr Lieben!

Wenn Ihr Fragen zur Ernährung habt, könnt Ihr vielleicht hier schon einige Antworten finden, die Euch etwas weiterhelfen.
Falls sich irgendwo falsche Infos eingeschlichen haben oder etwas vergessen wurde, bitte mitteilen (per PN), damit dieser Artikel immer auf dem neuesten Stand ist (niemand kann alles wissen :wink: ).

(Kurzversion)

Ich möchte darauf hinweisen, dass z.B. chronisch kranke Tiere z.T. anders ernährt werden müssen, als ich es unten aufgeführt habe: Einer Katze, die eine chronische Zahnfleischentzündung hat, kann man mit „Kautraining“ nicht mehr unbedingt helfen.
Zudem ist jede Katze individuell, ebenso der Stoffwechsel, soll heißen, dass z.B. der beliebte Hüttenkäse nicht von jeder Katze gut vertragen wird (oder ein anderes Essen).
Ich gebe also keine Garantie darauf, dass die Katze es frißt oder nicht, Ob es ihr bei chronischen Zahnerkrankungen hilft oder nicht, etc.

Dies sind nur Vorschläge, kein Zwang!
Auch bin ich mir durchaus bewusst, dass dies hier ein sehr strittiges Thema ist, deswegen: Erst ausprobieren, dann urteilen.
Diskussionen dazu bitte sachlich und friedlich. Für Verbesserungsvorschläge und Kritik bin ich jederzeit offen (s.o.).

-------------------------------------------------------------------------------------------------------


:cat-idea.gif: 8 = I




Die richtige und gesunde Ernährung führt unter Katzenhaltern immer wieder zu Konflikten, denn jeder macht es "anders", jeder macht es "richtig" und "alle anderen völlig falsch".
Möglichkeiten seine Katze gesund zu ernähren gibt es jedoch viele und eine ausgewogene Ernährung ist das A und O einer gesunden Katze!

Die gesunde Ernährung beugt vielen Krankheiten vor, darunter fallen auch die sog. Zivilisationskrankheiten wie:
- Zahnstein
- Zahnfleischentzündungen
- Allergien
- Nieren-und Leberschäden
- Magen-und Darmprobleme
- schwache Immunabwehr
- Diabetes

Mittlerweile wurde sogar festgestellt, dass die falsche Ernährung sogar an der Krebsentstehung beteiligt ist.
Es ist traurig, dass solch teilweise schlimme Krankheiten mittlerweile als fast schon "normal" betrachtet werden können. Fast jeder Katzenhalter hat schon mal bei seiner Katze Zahnstein operativ entfernen lassen.
Dazu muss man sagen, dass auch jede Narkose Belastung für das Tier bedeutet (insbesondere für das Herz und die Leber) und daher nicht unnötig gemacht werden sollte.

Eine ausgewogene, gesunde und abwechslungsreiche (und damit nicht "langweilige") Ernährung beugt Mangelerscheinungen und Krankheiten vor und zudem fördern sie ein langes und gesundes Leben.
Die Katze wird vor unangenehmen Tierarztbesuchen bewahrt und vor Narkosen; die z.B. bei Zahnsteinentfernungen fast immer nötig sind. Zum einen muss Zahnstein nicht sein und zum anderen fördert die Narkose ja auch nicht unbedingt die Gesundheit der Katze.

Prinzipiell gilt: Fast (!) alles, was wir essen und für uns gut ist, ist auch für die Katze gut! (=frisch)

Und außerdem: Nichts sollte ausschließlich gefüttert werden!

Was bringt eine gesunde Ernährung?
Sie fördert das Immunsystem, die Zähne, macht ein schönes und glänzendes Fell, hält den gesamten Organismus gesund.
Kurzum: Katze fühlt sich rundum "pudelwohl"!

Man sollte sich selbst mal fragen, ob man wirklich sein Leben lang Essen aus der Konserve oder Fertigprodukte verspeisen will. Gesund ist das, was frisch ist.
Zwar gibt es Möglichkeiten fertiges Futter zu kaufen, aber die Frage, die sich jeder Katzenfreund stellen sollte, ist: Wie gesund ist das Futter eigentlich?
- Es ist abhängig von den Zutaten und Inhaltsstoffen.
Die meisten nassen Fertigfutter enthalten beispielsweise Zucker oder Karamel.
Nicht nur, dass Katzen Zucker weder verwerten noch überhaupt schmecken können, so schadet es doch auch ihrer Gesundheit.
Zucker gehört wirklich nicht auf den Speiseplan einer Katze, da es u.a. auch den verhassten Zahnstein fördert.

Nassfutter:
Eine Ernährung ausschließlich mit Nassfutter kann also zu Zahnstein führen, frühen Ausfall der Zähne (da der Kauapparat nicht trainiert wird) und ggfs. inneren Schäden (man bedenke den Zucker, der weder gebraucht noch wirklich verarbeitet wird), etc.
Trotz der Weiterentwicklung in den letzten Jahrzehnten ist das Dosenfutter zu einem großen Teil keine optimale Nahrung. Es enthält nicht nur Zucker, sondern auch Konservierungs- und Farbstoffe.

Trockenfutter:
Die ausschließliche Ernährung mit Trockenfutter (ganz gleich ob hochwertig oder nicht) bringt ebenfalls seine Nachteile mit sich. Dem Trockenfutter wurde die Flüssigkeit entzogen und es nimmt sich daher die Flüssigkeit aus dem Körper (im Magen quillt das meiste TroFu an). Durch den Flüssigkeitsverlust entstehen ebenfalls teilweise Erkrankungen, die mit Blase und Niere zusammenhängen, wie beispielsweise FUS (Felines Urologisches Syndrom). Bei TroFu-Katzen sind Nierenschäden und Harnsteinbildung längst nichts Seltenes mehr.

Sowohl Nass- als auch Trockenfutter enthalten in der Regel auch viel zu viel Getreide (besonders gern Soja), was nicht mal genauer auf dem Etikett beschrieben wird. Eine Katze ist ein Fleischfresser, das sollte man stets im Hinterkopf behalten.

Rohfütterung/Frischfütterung:
Selbst die ausschließliche Ernährung mit rohem Fleisch bzw. der falsche Umgang damit ist nicht gesund (weswegen man sich umfassend mit der Materie beschäftigen sollte ehe man diese Fütterung beginnt!). Es kann ebenfalls zu Mangelerscheinungen kommen, da manche Vitamine und Mineralien nur durch pflanzliche Speisen zu bekommen sind.
Man bedenke: Eine Katze frisst den Mageninhalt ihres Beutetieres immer mit!
So sollte doch der Großteil aus Fleisch bestehen und mit Gemüse abgeglichen werden um so eine natürliche Ernährung der Katze nachzuahmen.
Diese abgestimmte Frischfutterernährung ist die beste Art der Fütterung, die es überhaupt gibt!
Fleisch überwiegend roh, Gemüse leicht gedünstet!
Diese ausgewogene Fütterung ist auch das, was man als "BARF" (biolog.artgerechte Rohfütterung bzw. Bones and Raw Food) bezeichnet. Wer sich damit beschäftigen will: Einige unserer User barfen schon set längerem und helfen bei Umstellung sehr gerne und geben viele hilfreiche Tipps.

Die vegetarische Fütterung:
Etwas Schlimmeres kann es für die Katze gar nicht geben. Was auch immer man gesagt bekommt bzgl. dessen, dass vegetarische Ernährung gesund und für die Katze absolut verträglich ist, ist falsch!
Auch wenn der Halter vegetarisch oder vegan lebt, so bitte ich doch dringendst darum die Katze nicht vegetarisch zu ernähren, denn SIE kann es nicht!
Katzen sind Fleischfresser und der Großteil ihres Speiseplans besteht auch aus Fleisch. Wie oben schon erwähnt, so darf natürlich auch die pflanzliche Komponente nicht vergessen werden, aber:
Eine ausschließliche vegetarische Ernährung ist grob fahrlässig!
Es kommt zu extremen Mangelerscheinungen, denn alle tierischen Eiweiße, etc. fehlen, u.a. das für Katzen lebensnotwendige Taurin.
Auch wenn noch so viele Hersteller sagen, sie hätten das A und O erfunden für eine vegetarische Katzenernährung, schafft dies nicht den nötigen Bedarf!

Kein Hundefutter
Manche Katzenhalter halten es für äußerst gesund dem Stubentiger Hundefutter zu füttern. Hundefutter sollte der Ernährung eines Hundes entsprechen und nicht der einer Katze. Oftmals fehlt auch hier das notwendige Taurin und gehört daher ebenfalls nicht auf den Speiseplan einer Katze.

Taurin
Jeder Katzenhalter weiß, dass Taurin dringend nötig ist für eine Katze. Aber wieso überhaupt? Was macht dieses Taurin und warum ist es so schlimm, wenn es fehlt?
Taurin ist für Katzen lebensnotwendig. Diese Aminosäure ist wichtig für Herz-und Sehfunktion. Mangel kann zu Blindheit und schweren Herzerkrankungen führen. Klingt vielleicht für manchen unspektakulär, ist es aber nicht. Es MUSS im Futter der Katze enthalten sein und ist nur in tierischen Produkten zu finden.

"Tierische Nebenerzeugnisse"
Oftmals wird dies als "tierischer Müll" bezeichnet und dahinter verbergen sich alle Schlachtreste, die für den Menschen "ungeeignet" sind, wie z.B.
- Hufe
- Schnäbel
- Füße
- Kot
- Urin
- Krallen
- Federn
- Haut
- Sehnen
- Knorpel
- Drüsensekrete
- "unbrauchbare" Kadaver
- Wolle
- Gehirn
- Blut
Nicht alles davon ist auch wirklich "eklig", sondern für eine Katze durchaus recht gesund, wie z.B. Blut.
Vieles andere würde zudem von einer Katze in freier Wildbahn mitgefressen werden.
Schnäbel, Wolle, etc. allerdings sind wirklich widerliche Komponenten um eine Katze artgerecht zu füttern.
Viele großer Futtermittelhersteller haben viel der verwerflichen Inhaltsstoffe in ihrem Futter. Also auch hier: Nicht alles, was einen großen Namen hat und teurer ist als manch anderes muss auch gesundes Futter anbieten.

"Pflanzliche Nebenerzeugnisse"
Klingt gar nicht so ungesund. Ist es aber! Auch hierunter fällt pflanzlicher Müll, der zum Großteil von einer Katze nicht verwertet werden kann und einem die Haare zu Berge stehen lassen. Meist handelt es sich um Müll von für Menschen gedachte Lebensmittel (z.B. Nusschalen und Hülsen).Dazu gehört z.B.:
- Abfallprodukte aus Bierbrauereien
- Papier (z.B. auch Zeitungspapier)
- Zellulose (unverdaulich; kein Nährwert)
und mehr.
Auch das kann also nicht gesund sein.

Katzen sind zwar seit etwa 4000-5000 Jahren domestiziert, allerdings haben sie ihre ursprünglichen Instinkte nicht verloren: Sie jagen und sie lieben Frischfleisch.
Dies sollte man immer im Hinterkopf haben und versuchen zu berücksichtigen.
Was alles zum Speiseplan gehören darf und was nicht führe ich weiter unten auf.
Zurück zum Fertigfutter...

"Horror im Katzenfutter"
Was also ist denn nun schlimm an fertigen Futter?
Zum einen muss ich betonen, dass es wirklich mittlerweile ganz viele fabelhafte Futter gibt, die der Katze einiges von dem geben, was sie braucht. Natürlich siegt hier auch der Preis, denn bei vielen Fertigfuttern ist Fleisch in Lebensmittelqualität enthalten. Z.T. werden auch keine Nährstoffe künstlich hinzugefügt, was das Futter umso wertvoller und natürlicher macht (und umso teurer).
Manches jedoch ist nicht in Läden zu kaufen, sondern nur noch über das Internet.
Wer mal einen Nachmittag Zeit hat, sollte wirklich mal die verschiedenen Futter vergleichen und "auseinandernehmen" in ihren Inhalten. Man wird schließlich zu der Überzeugung kommen, dass ein gutes Futter oftmals viel billiger ist (in vielerlei Hinsicht).


Manch ein Futter jedoch enthält wirklich den "Horror" pur.
Von Zucker und Nebenprodukten und anderen Abfallstoffen einmal abgesehen findet man auch ab und an noch das sog. Menadion, besser bekannt als Vitamin K3.
Es ist KEIN natürliches Vitamin und in Lebensmitteln für Menschen schon lange verboten.
Wieso?
K3 wirkt toxisch, es fördert Krebszellen (und damit eben auch Krebserkrankungen) und schädigt im Körper auch sonst so gut wie alles.
Dieses Vitamin ist künstlich und daher weder in der Natur zu finden noch förderlich für die Gesundheit. Bis vor wenigen Jahren war es erlaubt, Fertigfutter ausschließlich K3 zuzuführen, mittlerweile jedoch ist es jedem Hersteller selbst überlassen, ob er das Menadion behält oder gegen das gesunde und natürliche Vitamin K1 austauscht.
Daher: Bitte die Komponenten eines Katzenfutters lieber dreimal durchlesen!
Dazu muss ich allerdings sagen; dass Menadion im KaFu mittlerweile wirklcih selten ist, es ist noch öfter in Hundefutter zu finden, aber nur noch sehr, sehr selten im KaFu (wenn mittlerweile überhaupt noch).
Mehr Infos unter: http://www.vitamin-k1.de/

Auch "unnütze" Vitamine werdem dem Fertigfutter zugeführt, z.B. Vitamin C, was Katzen selbst aus Glukose bilden oder Vitamin D3, was Katzen ebenfalls selbst (aus Sonnenlicht) synthetisieren.

Wie erkennt man ein gutes Katzenfutter?
Fertigfutter enthält meist viel zu wenig Fleisch, sollte aber mindestens 60-70% enthalten, außerdem bitte ohne Konservierungs-und Farbstoffe, kein Zucker, kein Soja oder anderes ungenau beschriebenes Getreide. Auch mal einen Blick auf die Vitamine werfen.
Je weniger in der Zusammensetzung steht, desto besser ist es manchmal. :wink:
Als Beispiel kann man im Zooladen mal auf die Zusammensetzung einer hochwertigen NaFu-Dose schauen.
Genaueres dazu findet Ihr in dieser Rubrik.

Was ist erlaubt?
Bis auf rohes Schweinefleisch darf alles roh gefüttert werden und natürlich auch gekocht.
Besonders Innereien enthalten viele notwendige Vitamine und Mineralien, sollten jedoch auch nicht allzu häufig gefüttert werden.
Hühnerherzen beispielsweise enthalten viel Taurin, Rinderleber enthält viel Vitamin A (Vorsicht! Nicht zu oft verfüttern!), H, E und B-Vitamine.
Fleisch sollte entweder gar nicht oder kindergerecht gewürzt sein, Fisch ist ebenfalls erlaubt (allerdings nicht zu fett), Joghurt, Quark, Hüttenkäse, auch Wurst und Gemüse.
Gemüse sollte man der Katze nicht einfach so geben, sondern es raspeln, es also „babygerecht“ zubereiten, da Katzen die Fasern nicht zerkauen.
Außerdem eignen sich Kartoffeln oder Reis. Es darf untergemischt oder püriert werden.
Empfehlenswert sind auch Haferflocken. Diese drei Komponenten dienen in erster Linie als Sättigungsmittel.
Oft wird leider vergessen, das Katzen in der freien Natur auch viele Dinge mitfressen, die wir ihnen so wahrscheinlich nicht geben würden, dazu gehören z.B. Knochen, ein wichtiger Calcium - und Phosphorlieferant. Dies ist jedoch einfach zu gestalten, wenn man z.B. Rindfleisch mit Knochen wolft und es der Katze füttert. Oder aber man kauft alternativ Knochenmehl im Reformhaus.
Auch Fett ist sehr wichtig für Katzen. Da sie leider nicht im Stande sind aus Linolsäure Arachidonsäure und aus Linolensäure Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure zu bilden, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Vorzugsweise sollte man tierisches Fett füttern. Es ist u.a. in Fisch und Lammfleisch enthalten, aber auch in Gänseschmalz. Ansonsten eignen sich kaltgepresste Öle wie beispielsweise Sonnenblumen - oder Distelöl und Nachtkerzenöl. Auch immer wieder emfpohlen wird Lachsöl. Eine Zufütterung ist allerdings nicht nötig, wenn der Körper genug hat.
Eine Grundregel für alles lautet: Nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig!
Kohlenhydrate liefern dem Organismus Energie und sind ausreichend in Reis, Kartoffeln und Flocken enthalten.

Leber
Es sollte nur Rinderleber (keine Schweineleber) roh verfüttert werden.
Leber ist in Maßen, wie schon erwähnt, sehr gesund. Als Faustregel sagt man: „Rohe Leber verflüssigt den Kot, gekochte Leber bindet den Kot!“
Bei Durchfall kann also ein Stückchen gekochte Leber von Vorteil sein.
Aber auch bei Leber gilt dasselbe wie bei allem anderen auch: Einseitigkeit macht krank!
Rohe Leber enthält sehr viel an wichtigen Nährstoffen und besonders viel an Vitamin A. Leber sollte man aber niemals zu oft verfüttern. Maximal ein- bis zweimal im Monat darf sie aber in einer kleinen Portion gegeben werden, als kleiner besonderer Leckerbissen vielleicht (in gekochter Form etwas häufiger).
Da Leber eben sehr viel Vitamin A enthält, kann es bei Überversorgung („Vitamin-A-Kollaps“, „Vitamin-A-Vergiftung“ oder „Vitamin-A-Schock“) ebenfalls schlimme Folgen mit sich ziehen: die sog. „deformierende Zervikalspondylose“.( Hierbei wachsen besonders an den Halswirbeln und langen Röhrenknochen Knochenauswüchse, was sehr schmerzhaft ist, da diese Knochenauswüchse an genau den Stellen wachsen, an denen die Muskeln ansetzen. Zunächst verweigert die Mieze ihr Futter, nimmt ab, vernachlässigt ihre Körperpflege und versucht jede Bewegung zu vermeiden. Die Bewegungsfähigkeit der Katze wird immer weiter eingeschränkt, insbesondere die Vorderläufe sind dann stark betroffen, und kann im schlimmsten Fall sogar zu Lähmungen führen.)
Leber sollte also eine seltene Speise sein, dann hat sie auch die gewünschte Funktion der guten Nährstoffversorgung der Katze.

Knochen
Knochen sind zum Absuchen sehr gut geeignet. Wie schon oben gesagt, hält das Abnagen eines Kotteletknochen (gut durchgegartes Schweinekotelett oder auch rohes Lammkotelett) die Zähne auf Vordermann. Wenn man, wie gesagt, die Möglichkeit hat, sie zu mahlen und zu Knochenmehl zu verarbeiten, können sie auch unters Futter gemischt werden, da sie sehr viel an Calcium enthalten.
Allerdings sollten Knochen nicht zum Verzehr am Stück gegeben werden.
Hände weg von Geflügelknochen! Es sind Röhrenknochen und sie können splittern. Diese Knochen sollten also weder zum Abnagen noch zum Fressen gegeben werden. Ein Knochensplitter kann viel Unheil im Katzenkörper anrichten. Auch wenn man sich das leckere halbe Hähnchen aus der Pommesbude mit der Mieze teilt, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sich in Miezes „Hälfte“ keine Röhrenknochen befinden, ganz egal ob kleine oder große.

Eier
Ebenso wie Leber können Eier in Maßen sehr gesund sein. Katzen schlecken gern mal ein rohes Ei und untergemischt in etwas feinem Tartar ist es wahrlich ein Festschmaus.
Eier enthalten viel Vitamin E, D, A und das gute K1, besonders im Eigelb.
Im Eigelb befindet sich auch viel Vitamin H (Biotin), allerdings enthält das Eiklar das sog. Avidin, welches das Biotin wiederum zerstört. Zu große Mengen an echtem Eiweiß (Eiklar) können also zu Biotinmangel führen.
Eier dürfen es also auch sein, nur nicht zu viel. Eine grundsätzliche Regel, die für alles andere auch gilt.


Und...
Calcium und Phosphor sollten immer ausgeglichen sein (etwas mehr Calcium als Phosphor), Natrium und Chlor sollten nie zu hoch dosiert sein, sondern sparsam angewendet werden, und zu viel Magnesium kann zu großen Problemen bzgl. der Bildung von Harnsteinen führen (viel in TroFu enthalten).
Wenn man aber ausgewogen füttert, wird man keine Probleme damit haben und nicht zu penibel darauf achten müssen, denn in Watte packen müssen wir unsere eigentlich zähen Hausgenossen auch nicht.
Bitte beachten , dass die Zinkaufnahme durch zuviel pflanzliche Produkte im Futter verhindert wird.

Warum kein rohes Schweinefleisch gefüttert werden sollte, findest Du hier:
http://lexikon.samtpfoetchen.de/index.php/Aujeszkysche_Krankheit

Mehr zu Vitaminen und wo sie zu finden sind, findest Du hier:
http://lexikon.samtpfoetchen.de/index.php/Vitamine

Mehr zu Spurenelementen findest Du hier:
http://lexikon.samtpfoetchen.de/index.php/Spurenelemente

Mehr zu Mineralstoffen findest Du hier:
http://lexikon.samtpfoetchen.de/index.php/Mineralstoffe

Bitte beachten, dass kranke, alte, trächtige, über-oder untergewichtige Katzen und Kitten anders ernährt werden sollten.
(Weiteres dazu folgt!).

Ernährung & andere Infos über FUS-Katzen:
viewtopic.php?f=15&t=4037

Irrtümer:
Rohes Geflügel verursacht Salmonellen:
Mit Sicherheit ist so etwas schon mal vorgekommen, aber im Normalfall haben Katzen eine so aggressive Magensäure, dass so gut wie alle eventuellen Erreger absterben. Wie wir ja alle wissen, ein gesundes Immunsystem bzw. ein gesunder Körper braucht Bakterien nicht zu fürchten. Das Risiko ist so gut wie ausgeschlossen.
Trockenfutter fördert gesunde Zähne:
Diese Annahme ist nicht richtig. Zwar wird der Kauapparat trainiert, aber es verhindert keinen Zahnstein. Katzen sind keine großartigen "Kauspezialisten", also muss man sie praktisch dazu zwingen, indem man ihnen Knochen zum Absuchen oder rohe Fleischstücke gibt (z.B. Gulaschstücke). Sie bringen die Katze dazu ihre Zähne einzusetzen und sie zu "putzen" (besonders das Abnagen von Knochen zeigt seine Wirkung), die Zähne bleiben in Bewegung, der Kauapparat in Stand gehalten.
Rohes Fleisch ist ungesund:
Ganz im Gegenteil. Nichts ist nährstoffreicher und gesünder als eine augewogene Rohfleischfütterung. Innereien verhindern sogar meist das Auftreten lästiger Endoparasiten (Würmer).
Zudem wurde herausgefunden, dass ausschließliche Fütterung mit gekochter Nahrung Erkrankungen wie z.B. Arthrose hervorruft. Diese Tiere sind auch meist anfälliger für Infektionen aller Art.

Bei Erbrechen oder Durchfall:
Keines der beiden darf eine Dauer von mehr als knapp 2 Tagen überschreiten. Spätestens ab hier sollte man einen Tierarzt aufsuchen um die Ursache klären zu lassen.
Bzgl. der Ernährung hat sich hier die berühmte Hühnchen-Reis-Diät bewährt. Es ist mager und leicht verdaulich.

Das Immunsystem
Normalerweise sollten Katzen eine starke Abwehr gegen Schnupfen; Erkältungen; etc haben, da in ihrem Körper genügend Vitamin C vorhanden ist. Ansonsten muss es zugefüttert werden oder immunabwehrstärkende Maßnahmen ergriffen werden.

Fasten
Bei Erbrechen kann es auch förderlich sein, mal eine Mahlzeit auszulassen, wenn der Magen eh schon so angegriffen ist.
Allerdings behaupte ich, dass ein Fastenzeitraum keine 24 Stunden überschreiten soll (außer es liegt eine Krankheit vor und ist vom Tierarzt vorgeschrieben, Z.B. bei einer Diät). Auch bei Inappatenz darf der Zeitraum nicht länger als 24 Stunden betragen, dann bitte einen Tierarzt aufsuchen! (Gefahr der hepatischen Lipidose!). Mehr dazu: siehe weiter unten unter "Inappetenz"
Das "Fasten" schließt nicht das Nicht-Trinken mit ein. Eine Katze muss immer genügend Wasser zur Verfügung haben.
Vorsicht bitte bei übergewichtigen Katzen! Sie sollten nicht wie der Mensch eine Nulldiät haben. Zu häufiges Fasten kann nicht gesund sein. Es ist nur anzuraten bei Erbrechen (unter gewissen Umständen auch manchmal bei Durchfall), wenn man mal eine Mahlzeit weglässt, um den Magen zur Ruhe kommen zu lassen, allerdings sollte dies weder häufig noch zur Hilfe bei der Gewichtsreduzierung angewandt werden.

sog. "Tischreste"
Tischreste klingt sehr wertlos und hat eher den Beiklang von Müll. Dabei ist es das, was wir selber gegessen haben, insofern wohl hoffentlich auch kein Müll. ;-) Eine Katze darf ruhig am Tisch mitessen und wenn etwas Braten vom Abendessen übrigbleibt, darf sie auch von diesem ruhig ein kleines Stcükchen haben. Es ist absolut nicht ungesund, wenn ein gewisses Maß eingehalten wird und sollte auch demnach nicht ausschließlich gefüttert werden.
Auch darf es gern eine Scheibe Wurst (z.B. Pute) sein.
Nur bitte kein Mett oder Salami!
Im Sommer darf die Katze auch an der Grillsaison teilnehmen (nur bitte nicht so stark bzw gar nicht gewürzt) und auch mit seinem Frauchen/Herrchen ein Hähnchen teilen (ohne die stark gewürzte Haut!).
Wie gesagt: Prinzipiell ist fast alles erlaubt, nur nichts ausschließlich.

Schonkost:
Wird ebenfalls bei Magen-Darmerkrankungen angewandt und auch bei etwas dicklicheren Katzen. Hühnchen mit Reis ist, wie oben gesagt, gut. Es darf auch etwas Hüttenkäse oder zermatschte Kartoffel sein (kein Püree, aber zermatscht).

Bei Inappetenz
Es gibt unterschiedliche Gründe für Inappetenz, zum einen die mäkelige, aber auch die krankheitsbedingte. Jedoch gibt es auch einfach mal keinen Grund und die Katze hat einfach mal keinen Hunger. Der Hunger mag dann in 2-3 Stunden erst kommen.
Wahrscheinlich musste schon fast jeder Katzenhalter dieses Dilemma einmal durchstehen. Katzen sind nicht nur Gourmets, die z.T. sehr mäkelig sind, sondern auch sturr dabei. Anders als Hunde lassen sie sich nicht zwingen, egal, wie lange man die Schale mit dem nicht geliebten Futter stehen lässt. Katzen lernen schnell und wissen auch schnell, dass sie, wenn sie nur naserümpfend den Halter anschauen, schnell ein neues Futter bekommen. Inwieweit Konsequenz hier empfehlenswert ist, ist fraglich, da Katzen irgendwas über den Tag fressen MÜSSEN.

Auch bei krankheitsbedingter Appetitlosigkeit oder Fressunlust, bitte genau aufpassen! Überschreitet der Zeitraum 24 Stunden, bitte schnell zum Tierarzt. Wieso man hier genau darauf achten sollte, siehe unten.
Meistens gehtINapptenz noch mit Durchfall und/oder Erbrechen einher, wenn es sich um eine Erkrankung handelt.

Was eignet sich als Appetitanreger?
Bedenkt, dass es in manchen Phasen völlig wurscht ist, WAS die Katze frisst, sondern nur wichtig ist, DASS sie frisst. Gerade Katzen mit Erkrankungen des Verdauungsapparates haben nicht nur u.U. Schmerzen, sondern auch wirklich keinerlei Lust etwas zu essen, weil dies evtl. weitere Schmerzen verursachen könnte (z. B. bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung) oder weil dem Tier ohnehin schon übel ist. Egal wie, das Tier muss etwas zu sich nehmen (immer mit der Ausnahme, dass der Tierarzt des Vertrauens anderes verordnet hat!), denn nur dann kann auch Besserung eintreten, und dann ist es völlig egal, was es ist, Hauptsache die Katze bekommt etwas in den Magen und behält es drin.
In solchen Fällen eignen sich auch "verhasste" Katzenfutter, wenn die Katze denn ausgerechnet dieses gerade frisst. Außerdem eignen sich Thunfisch, Sahne, Wurst, Leckerchen, Babybrei, gekochtes Hühnchen oder anderes rohes/ungekochtes Fleisch. So sehr man sich gegen das ein oder andere auch selber wehrt: Wenn es dem Tier in solch einem Augenblick hilft, sollte man nichts unversucht lassen! Bitte vorher mit dem Tierarzt absprechen! Sahne mag bei Durchfallkatzen eher ungeeignet sein, und sollten andere Systemerkrankungen vorliegen, muss vorher abgeklärt werden, was man alles versuchen darf! Eventuell bekommt man auch eine Spezialnahrung vom Tierarzt. Da gibt es mittlerweile nicht nur eine Firma mit nur einer Sorte, sondern mehrere Firmen mit verschiedenen Sorten und verschiedener Konsistenz. Ruhig ausprobieren und von jeder Sorte mal ein Döschen/Tütchen mitnehmen und ausprobieren. Vergesst nicht, dass es ja nur für den Moment ist und dass es wichtig ist, dass das Tier überhaupt etwas frisst. Nach langer Phase von Inappetenz und gar noch Erbrechen ist es wichtig, das Tier ans Fressen zu bekommen (und das auch drin bleibt, was gefressen wurde!). Man darf also gern mit Leckerchen anfangen. Bitte vorsichtig und nur wenig anfüttern, wenn viel Zeit vergangen ist zwischen Nichtfressen (mit ggfs.Erbrechen) und immer eine Weile warten, um zu schauen, ob das Futter auch drin bleibt (das dürfte sich schon binnen der ersten 30 Minuten nach dem Essen zeigen). Ist alles gut gegangen, ruhig noch eine kleine Portion anbieten usw.
Der Tierarzt hat noch andere Appetitanreger anzubieten, fragt ihn ruhig danach!

:arrow: Hepatische Lipidose
Der Grund, wieso ein zu großer "Fastenzeitraum" (aus welchen Gründen auch immer) nicht gut ist, ist die sog. Hepatische Lipidose. Oder: Fettleber bzw. Fettspeicherkrankheit genannt. Zwar sind hauptsächlich dickliche Katzen betroffen (weswegen auch eine Nullidät NICHT ratsam ist!), aber auch normalgewichtige Katzen können betroffen sein. Sie hat in der Tat nichts mit zu fettiger Nahrung zu tun, sondern entsteht aus der Inappetenz. Die Gründe sind hierbei völlig belanglos, sie kann immer dann entstehen, wenn keine Nahrungsaufnahme stattfindet und kann bereits nach wenigen Tagen zum Vorschein kommen. Kommen noch Durchfall und/oder Erbrechen hinzu, ist Eile geboten. Denn die hepatische Lipidose ist lediglich eine Folgeerkrankung, die Ursache für die Inappetenz/das Erbrechen muss also gesucht und gestoppt werden.
Bei Nichtaufnahme von Nahrung mobilisiert der Körper seine Fettrerserven, um den Körper weiterhin zu versorgen. Allerdings wird besonders bei dicken Katzen plötzlich so viel Fett in den Organismus geführt, dass die Leber mit den Fettsäuren nicht mehr umgehen kann. Die Fette sammeln sich nun an und können nicht mehr von der Leber abgebaut werden. Dies wiederum führt zu weiterer Inappetenz, Durchfall und Erbrechen. Meist kommt noch Apathie hinzu und bei weiterer Fortschreitung eine Gelbfäbrung der Schleimhäute. Bei Nichtbehandlung sterben die Leberzellen ab. Eine Verstoffwechselung und Entgiftung ist dann nicht mehr möglich, weshalb es dann noch zu neurologischen Symptomen kommen kann wie Krämpfen, Taumeln etc. Es kommt zu Leberversagen und damit zum Tod der Katze. Früheztige Diagnose ist wichtig, damit der Katze geholfen werden kann ehe es soweit kommt.
Wie man sieht, entsteht hier schnell ein Teufelskreis, den es schnellstens zu durchbrechen gilt! Aus der Appetitlosigkeit ensteht weitere Appetitlosigkeit. Aus diesem Grunde sollte man niemals lange warten bei Inappetenz (und Erbrechen/Durchfall). 24 Stunden sollen eine Faustregel dafür sein! Frisst die Katze dann noch immer nicht, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden! Keine Toleranzwartezeit mehr! Noch mehr Eile ist geboten, wenn die Katze ständig erbricht und nicht aufhört. Da muss zwingend Ruhe rein, also bitte nicht warten!


Fisch
Sowohl gekochter als auch roher Fisch wird von den wenigsten Katzen verschmäht. Er riecht nicht nur sehr lecker, sondern schmeckt auch. Wie auch für alles andere gilt aber auch bei Fisch (besonders bei rohem), dass das „Zuviel“ oder „ausschließlich“ nachteilig statt vorteilig wirkt. Solange Fisch ausgewogen auf dem Speiseplan der Katze vorkommt, ist er sehr gesund und eine tolle und auch abwechslungsreiche Ergänzung zum Futterplan. Er enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe.
Fisch in zu großen Mengen oder gar ausschließlich zu füttern kann jedoch fatale Folgen haben:
Da Fisch einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, aber nur einen sehr niedrigen Anteil an Vitamin E hat, kann eine Folge die sog. Pansteatitis (Gelbfettkrankheit) sein.
Das „Warum“ ist äußerst einfach: Je mehr ungesättigte Fettsäuren eine Katze aufnimmt, umso mehr braucht sie an Vitamin E um eben jene ungesättigten Fettsäuren zu verwerten. Dieser Gehalt ist in Fisch unausgeglichen und die Katze ist unterversorgt. Durch dieses Ungleichgewicht wirkt sich diese Zusammensetzung auf Dauer auf das Körperfett der Katze aus und kann schlimmstenfalls zu starken schmerzhaften Entzündungen führen.
Es kommt zu einer Erkrankung des Unterhautfettgewebes. Meist ist es daran erkennbar, dass die Haut der Katze überall sehr berührungsempfindlich ist oder mit Schmerzen verbunden ist.
Manch Roher Fisch hat noch einen enormen Nachteil, wenn es um die korrekte Versorgung geht: Viele Fische enthalten Thiaminase (ein Enzym), welches Thiamin (Vitamin B1) spaltet und zerstört. Wer hier nicht auf Trab ist und nicht auf das Gleichgewicht achtet, setzt ungeahnte Vorgänge im Körper der Katze in Kraft.
Besonders Karpfen, Kabeljau und Hering enthalten viel Thiaminase. Verfüttert man diese Fisch zu oft oder zu viel kann der daraus resultierende Vitamin B1-Mangel enormen negativen Einfluss auf das zentrale Nervensystem nehmen. Es kommt zu Gewichtsabnahme, Krämpfen, körperlichem Abbau und sogar Tod.
Diese Fischarten sollte man also kochen; bevor man sie der Katze zum Verspeisen geht. Das Kochen zerstört das Enzym Thiaminase und ist somit keine Gefahr mehr.

Die Sache mit dem Trinken...
Katzen sind ursprünglich Wüstentiere, was heißt, dass sie nicht viel Möglichkeiten zum Trinken hatten. Flüssigkeit wurde ihnen durch Beutetiere zugeführt.
Katzen sind also keine großen Trinker (sollten sie auch nicht sein, denn wenn sie zuviel Trinken kann dies ein Anzeichen auf eine Krankheit sein, insbesondere, was die Nieren betrifft), ihre Flüssigkeit erwarten sie von ihrem Futter. Allerdings kann man ihnen das Trinken äußerst schmackhaft machen, wenn man sich etwas in sie hineindenkt. Katzen trinken ungern an den Stellen, an denen sie auch fressen. Ihr Instinkt sagt ihnen, dass sie mit den Futterresten ihr Trinkwasser verunreinigen können. Für viele verschiedene Gelegenheiten haben Katzen andere Stellen, ebenso wie zum Essen und zum Trinken.
Wenn sich also der Essplatz in der Küche befindet, sollte sich die Wasserschale woanders befinden. An vielen möglichen Stellen wirkt Wasser sogar für sie noch reizvoller, vielleicht also etwas entfernt im Flur; an ein oder zwei möglichen Stellen im Wohnzimmer etc. Vielleicht bietet sich auch der schöne Zimmerbrunnen an und manche stehen auf tropfende Wasserhähne. :wink:
Man kann sehen, dass die Katze dann mehr trinkt.

Kleine Feinheiten
Natürlich gibt es auch kleine Tricks bei der Fütterung, mit denen man der Katze so einiges schmackhaft machen kann, was sich als Belohnung eignet oder anderes.
Ein Babybrei wird selten von einer Katze verschmäht und ist leicht verdaulich. Was für Babys gut ist, ist für Katzen auch nicht ungesund. Als kleine Leckerspeise ab und an kann ich sie empfehlen (der Katze kauft man Lamm mit Kartoffeln und sich selbst ein Gläschen Pfirsich-Maracuja oder Schoko-Griesbrei :wink: )
Auch ein rohes Ei darf sein, aber nicht täglich bzw. zu oft (s.o.). Fettarme Konservenmilch bietet sich an als Leckerchen und auch als "Attrappe" für Medikamente (ebenso wie Leberwurst). Kuhmilch nur stark verdünnt mit Wasser.
Tartar mit einem rohen Ei hat sich als "Aufpäppler" ebenfalls bewährt und wird meist auch gern gefressen.

Also....
Die Mischung macht's! Es darf ruhig eine Mischung aus allem sein: TroFu, NaFu, Fleisch, Selbstgekochtem...
Jeder Katzenhalter hat irgendwo ein Gespür dafür, was er der Katze geben darf und was besser nicht.
Viele kleine Portionen am Tag sind besser als zwei große.
Auch die Futterumstellung nicht vergessen: Eine nicht an Rohfleisch gewöhnte Katze sollte langsam daran gewöhnt werden.
Die Menge unterscheidet sich nach Katzentyp, also Alter, Rasse, Gewicht, Geschlecht, Freigang oder nicht.
Wer nach dem Gefühl heraus handelt, handelt meist richtig.

Und nun: Guten Hunger!

Links & Co.
Für Bestellung von Nahrungsergänzungen, könnt ihr folgenden Link nutzen:
http://www.lillysbar.de (Danke an Mischa für den Tipp! ;) )

Falls Ihr bei Erbrechen oder Durchfall bestimmte Zusätze brauchen könnt, folgender Link:
http://www.katzendiabetes.de/1496981.htm
(Danke an Mutzie für den Link!)


(Keine Haftung für externe Links)
------------------------------------------------------------------

Wichtiges noch einmal zum Schluß (muss leider sein):
Dies sind nur Vorschläge und Grundlagen. Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit.
Generell übernehme ich keine Haftung.
:pfote: Liebe Grüße von Bine & den Fellis :pfote:

3208
3208
Benutzeravatar
Mephisto
Co-Admin
 
Beiträge: 5723
Registriert: 15.10.2004
Alter: 36 Weiblich
Wohnort: bei Düsseldorf/NRW

Zurück zu Ernährung



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast




~ Partnerseiten / Werbung ~



Weltbild ~ myToys ~ Snapfish ~ Pixum




cron