Fragen zu Geburt und Aufzucht von kleinen Notfellchen.
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Tierheimskatze trächtig

Tierheimskatze trächtig

Beitragvon sasi am Di 22. Apr 2008, 23:16

Vor ca. einem Monat haben wir uns eine Katze aus dem Tierheim geholt, die nach Schätzung ca. 9 Monate alt ist. Da sie noch nicht lange im Tierheim war, wurde sie auch noch nicht kastriert, was wir auch gleich nachholen wollten. Dabei hat unser Tierarzt die Vermutung geäußert, dass sie möglicherweise trächtig sein könnte, und wir noch eine Woche oder so warten sollten, damit man das besser erkennen könnte. DAs hat sich dann auch bestätigt, und da wir keine Abtreibung verantworten wollten, haben wir uns dazu entschlossen, sie ihre Kitten bekommen zu lassen.

Jetzt wollte ich wissen, wie ich mit ihr umgehen soll, da wir auch noch einen gleichaltrigen Kater (ihr "Bruder", der schon Kastriert ist :cat-smile: ) haben, und ich mir Sorgen mache, wie wohl er sich bei der Geburt verhalten wird.
Zudem mache ich mir Gedanken über die Nestwärme, über die ich gelsen habe. Soll ich eine Rotlichtlampe über ihre Wurfkiste stellen?
Und kann ich die KLeinen mit der Mutter in die Wurfkiste legen, falls sie nicht dort wirft?
Ich wäre sehr danbar für einige hilfreiche Tipps, da wir da in eine, wie ich meine, außergewöhnliche Situation gekommen sind, mit der wir nicht gerechnet haben.

Vielen Dank,
mit lieben Grüßen, Sasi
sasi
 

Beitragvon Jojo am Mi 23. Apr 2008, 01:07

Hallo Sasi,
oje, das ist keine schöne Situation. Ich finde es ehrlich gesagt vom TA nicht wirklich gut, dass er nicht einfach kastriert hat, statt auf ein Zeichen von Trächtigkeit zu warten, besonders angesichts der Tatsache, dass die Katze noch so jung ist. Nun gut, jetzt ist es zu spät und um ehrlich zu sein, ich würde die Kitten meiner Katze auch nicht abtreiben lassen.
Zuerst mal eine Frage. Ihr "Bruder" ist nicht wirklich ihr Bruder, oder? Ist er der Vater der Kitten? Und ganz wichtig: Wie lang ist er schon kastriert? Es kann nämlich passieren, dass er noch zeugungsfähig ist. Das stellt sich für die Katze dann so dar, als wäre er noch voll potent. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sie bald nach der Geburt wieder rollig wird (macht die Milch für die Kitten unverdaulich) und dann evtl. sogar gedeckt wird. Ist die Kastra des Katers bei der Geburt bereits mehr als 8 Wochen her, bist du aber auf der sicheren Seite.
Wie er allerdings bei der Geburt reagiert, ist schwer zu sagen. Ich habe mich heute mit einer Züchterin unterhalten, die in einem anderen Forum eine Checkliste für die Geburt gepostet hat. Sie schrieb, dass sie ihre trächtigen Katzen immer schon ein paar Tage vor der Entbindung von der Gruppe trennt. Du musst sehen, wie sich deine zwei verstehen, aber ich halte es für sinnvoll, den Kater auszusperren, wenn die Geburt beginnt und ihn dann erst ein oder zwei Tage später unter Aufsicht zu den Kitten zu lassen. Davor kannst du ihm aber ruhig mal ein Tuch bringen, auf dem die Kitten lagen, dann erkennt er sie gleich als "Gruppenmitglieder".
Die Wurfkiste sollte auf jeden Fall ruhig und zugfrei (!) stehen. Ich finde das Schlafzimmer gut, da man dort in der Regel einfach die Tür zumachen kann, allerdings musst du dann damit leben, ein paar Wochen lang auch ein Katzenklo im Schlafzimmer zu haben, denn die Mama wird nur ungern ihre Kleinen verlassen um auf ein weit entferntes Klo zu gehen, besonders da der Kater ja auch noch da ist.
Am besten legst du die Wurfkiste mit vielen Schichten glatten Stoffes aus (auch für die Geburt). Bitte kein Frottee oder ähnliches, darun können sich die Babies verletzen, wenn sie hängen bleiben. Diese Wickeltücher eignen sich gut (es gibt die auch als Wegwerfware, die sind sogar besser, denn sie sind auf einer Seite gummiert) oder alte Bettwäsche (für die unteren Lagen. Oben drauf kommen Inkontinenzunterlagen fürs Bett. Davon packst du viele Lagen rein, denn eine Geburt kann lange dauern und die Erstgeborenen kühlen im Feuchten schnell aus. Wenn du viele Lagen hat, kannst du zwischen den Geburten immer die oberste entfernen.
Das mit der Wärmelampe würde ich lassen, anscheinend trocknet das die Kleinen zu sehr aus. Solange die Wurfkiste trocken und zugfrei ist, werden die Babies von der Mama ausreichend gewärmt.
Ich werd mal sehen, ob ich die Liste noch mal für dich finde, dann poste ich sie hier.
LG, Julia
Jojo
 

Beitragvon carina82 am Mi 23. Apr 2008, 01:16

Hi Sasi,

ich selber kenne mich jetzt nun mit der Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht der Jungen so gar nicht aus aber so 2-3 Tipps kann vielleicht auch ich dir schonmal im Vorfeld geben.

Zu der Nestwärme denke ich, dass da die Wärme der Mutter und die eurer Wohnung ausreichend sein müsste für die Kleinen. Wird ja auch bald wieder wärmer draussen und selbst wenns kalt bleibt, werdet ihr ja für euch selber zb. Heizung anmachen. Denke also, dass da die Wämre ausreichend ist. Leg am Besten eine weiche Decke mit in die Wurfkiste, dann müsste es passen.

Was jetzt damit ist, ob du sie in die Wurfkiste legen darfst, falls sie woanders wirft weiss ich leider nicht. Auch nicht wie dein Kater darauf reagieren wird und was ihr da tun sollt.

Was ich hier im Forum schon gelesen habe ist, dass du die werdende Mama und auch wenn sie säugend ist hochwertig ernähren sollst und ihr am Besten zu fressen gibst, wann immer sie hunger hat. Sie braucht jetzt halt viel Energie und Nährstoffe für sich und die Baby´s.

Und dann noch der Tipp, dass ihr auf jedenfall die Nummer eines Tierarztes parat haben solltet den ihr jederzeit erreichen könnt, wenn es mit der Geburt losgeht. Es kann wirklich immer was passieren, dass zb. die Mutter die Babys nicht annimmt oder sie Schwierigkeiten bei der Geburt habt. Sollte sie die Baby´s nicht annehmen oder hat sie nicht genügend Milch kann es auch passieren, dass ihr sie aufziehen müsst. Das hieße dann erstmal einige Wochen alle 2 Stunden zu füttern und das rund um die Uhr. Hab mal gelesen, dass es gerade bei sehr jungen unerfahrenen Katzen dazu kommen kann, dass sie nix mit dem Nachwuchs anzufangen wissen.

Ich drück euch die Daumen für Geburt und Aufzucht der Baby´s.

Lieben Gruß

Carina
carina82
 

Beitragvon Jojo am Mi 23. Apr 2008, 13:48

So, ich hab den Text gefunden, ich kopier ihn einfach mal hier rein.
Die Änderungen, die noch kamen, hab ich einfach eingebaut.


Käfig,Karton oder Wurfkiste ruhig schon einige Zeit früher aufstellen. Genug alte Bettwäsche oder noch besser Einweg-Wickelunterlagen bereithalten.

Für die Geburt vorbereiten:
- Waage, am besten eine digitale Briefwaage
- Papier und Kugelschreiber
- Unterlagen zum wechseln
- Frubiase Calcium Ampullen für die Mutter (zwischen den Geburten 2-3 mal 1ml ins Maul)
- Betaisodona Lösung (Antiseptikum)
- Sternzwirn zum abnabeln
- Kleine Schere
- Küchenrolle (zum trockenrubbeln)
- Schnaps (für Dich, nach dem ersten Kitten: beruhigt)

Bei der Geburt führst du ein Protokoll. Das enthält:
- Uhrzeit der jeweiligen Geburt
- Was zwischen den Geburten passiert (mit Uhrzeit), also z.B. ob die Mama was frisst, wann sie Wehen bekommt, etc.
- Farbe der Kitten (evtl. besondere Merkmale)
- Gewicht
- Geschlecht (wenn du es schon sagen kannst, ich hätte da so meine Probleme)

Wenn Mama nicht weiß was zu tun ist:
Zunächst muss das Baby aus der Fruchthülle befreit werden (mit dem Kopf beginnen). Es kann sinnvoll sein, das Baby auszuschleudern, um womöglich aspiriertes Fruchtwasser aus den Atemwegen zu entfernen. Dazu wird das Kitten sicher mit dem ganzen Körper (Kopf bitte ebenfalls fixieren) umfasst und dann in zügigen Abwärtsbewegungen mit dem Kopf nach unten ausgeschleudert (am besten in einem Blatt Küchenpapier).Anmerkung von mir: Unbedingt vorher zeigen lassen! Am besten kommt der TA zur Geburt, denn das ist nicht so einfach. Im Zweifelsfall lieber den Mund über Schnäuzchen der Katze setzen und VORSICHTIG saugen. Schmeckt wohl ein bisschen salzig, ist aber nicht gefährlich für dich.
Das Kitten muss nun abgenabelt werden. Ein längeres Stück Zwirn in die Betaisodona Lösung tauchen (kann man auch schon vorbereiten), die Schere ebenfalls mit der Lösung desinfizieren. Ca. 2 cm vom Bauch des Babys abbinden und kurz dahinter abschneiden. 1 bis 2 Tropfen Betaisodona auf den Nabel geben. Anmerkung von mir: Das Abbinden ist gut, aber es ist besser, die Nabelschnur mit den Fingernägeln durchzuknibbeln. Dann heilt es besser. Aber vorher Hände desinfizieren.
- wiegen
- Pfötchen überprüfen
- Ins Mäulchen schauen (wg. Gaumenspalte)
- Versuchen es bei der Mutter anzulegen

Nach den einzelnen Geburten versuchen die Unterlage zu wechseln. Am besten stapelst Du mehrere Schichten übereinander, dann kannst Du die oberste einfach rausnehmen.

Darauf achten ob alle Nachgeburten mit rausgekommen sind (sehen aus wie Stück Leber). Meistens hängt das Baby ja noch dran. Versuchen ob Mama sie fressen will, hmmm lecker!

Nach der Geburt: Ein Cocktail für die Mama
Sahne, 1 Eigelb, ein wenig Traubenzucker und etwas heißes Wasser; alles verquirlen

Und noch ein Schnäpschen für Dich!

Darauf achten das Muttern nach spätestens 2 Tagen aufs Klo geht, ansonsten entweder Tierarzt fragen oder Laxoberal Tropfen ( ca. 2 Tropfen ins Futter).
Ab und zu die Zitzen überprüfen, dürfen nicht hart oder heiß sein (Gesäugeentzündung). In diesem Fall sofort zum Tierarzt.

Du kannst der Mutter auch Aufzuchtmilch für Katzenbabys anbieten. Wenn sie es mag, kann sie soviel haben wie sie möchte.

Es ist möglich, dass sie nicht im Schlafzimmer aufs Klo gehen will. Manche Katzen gehen lieber raus. Gut für Dich, es gibt nichts schlimmeres als einen Mutterschiss!!!!

Soviel zu den Tipps der Züchterin. Ich hoffe, das hilft dir.
LG, Julia

P.S.: Ich habe auch noch einiges zur homöopathischen Unterstützung von Geburt und Trächtigkeit gefunden, falls dich das interessiert. Wichtig ist v.a., dass die Mama genug Calcium bekommt, auch noch in der Stillzeit. Andernfalls kann sie eine Eklampsie entwickeln (daher auch die Calciumtropfen während der Geburt, die verhindern eine Wehenschwäche).
Jojo
 

Beitragvon samtpfoetchen am Mi 23. Apr 2008, 13:58

Oh je, da habt ihr ja einiges vor euch in den nächsten Wochen.

Eine Tipps zur Geburt undAufzucht hab ich auch ins Lexikon gestellt.
http://www.katzen-lexikon.de/Kategorie:Aufzucht

Nestwärme meint nomalerweise die Wärme der Mutter. Die warme Wohnung allein richt nicht aus, sollte eins der Babys nicht dicht an der Mutti liegen. Also in den ersten Tagen immer gut drauf achten, dass keines der Babys länger als wenige Minuten abseits liegt. Und wenn Mutti mal das Körbchen kurz verlässt sollten die Kitten sich gegenseitig wärmen also automatisch zusammenrutschen.

Ansonsten was das Verhalten des Katers nah der Geburt angeht, das musst ihr einfach beobachten. Ist vielleicht ratsam die Muttikatze erst mal in einem Raum getrennt alleine mit dem Wurf zu lassen, und den Kater erst unter Beobachtung mal an die neue Situation ranzuführen. So haben wirr es damals auch muit Trienchen gemacht, als Lucy die Jungen bekommen hatte.

Ansonsten verteidigen Muttikatzen ihre Jungen auch schon sehr gut, wenns drauf ankommt.

Wenn du weitere Tipps brauchst einfach fragen.

Und schau dich ruhig mal bei den adnren Threads hier um, da wurden auch schon viele Tipps geschrieben.

LG Netty
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Beitragvon sasi am Mi 23. Apr 2008, 21:02

Im voraus Danke an alle, euer Tipps sind echt Gold wert :cat-top:

Jojo hat geschrieben: Ihr "Bruder" ist nicht wirklich ihr Bruder, oder? Ist er der Vater der Kitten? Und ganz wichtig: Wie lang ist er schon kastriert? Es kann nämlich passieren, dass er noch zeugungsfähig ist.


Also, ich weiß nicht ob es wirklich ihr Bruder ist, und von wem die Kitten dann sind, aber er ist bist zur Geburt mehr als 8 Wochen kastriert.
Ich danke dir vielmals für die guten Tipps und auch für die Liste der Züchterin, die ist wirklich sehr aufschlussreich.
Noch eine Frage wegen dem Calcium, meine Katzen mögen beide keine Milch, kann ich ihnen auch Joghurt geben?

Was ich hier im Forum schon gelesen habe ist, dass du die werdende Mama und auch wenn sie säugend ist hochwertig ernähren sollst und ihr am Besten zu fressen gibst, wann immer sie hunger hat. Sie braucht jetzt halt viel Energie und Nährstoffe für sich und die Baby´s.

Also mit dem Futter mach ich mit keine Sorgen, sie bekommen royal cannin für Kitten und das ist auch für Trächtige und Säugende Mütter, was anderes vertragen die eh nicht, sonst pupsen sie nur rum :cat-sick:

Danke dir Samtpfoetchen, hab mich schon ausgiebig hier im Forum informiert, und war auch schon auf dem Link, wollte erst mal abchecken, ob es schon ähnliche Fälle gab.

Danke euch allen
sasi
 

Beitragvon 44christel am Mi 23. Apr 2008, 21:47

hallo sasi,
Es war, soviel ich verstanden habe Katzenaufzuchtmilch gemeint. Das ist eine Spezialmilch für die Aufzucht von Katzenbabys ohne Mutter.
Du kannst der Katze gerne Joghurt, Quark usw. geben aber bitte mit Sahne. Meine mochten jedenfalls keine Magerprodukte. Du mußt aber ein wenig vorsichtig sein und nur 2-3 Teelöffel voll geben da sie sonst leicht Durchfall bekommen. Als Nahrungsergänzungsmittel kannst Du Vitaminpaste geben. Diese nehmen sie meist sehr gerne.
Ich würde in den eigentlichen Geburtsvorgang nicht eingreifen, auch nicht sauber machen. Es irritiert die Katze meiner Ansicht nach nur.
Daneben sitzen gut zureden und evtl. streicheln, mehr brauchst Du nicht zu machen. Nur wenn Komplikationen eintreten muß Du handeln. Die meisten Katzen werfen nachts alleine in Ruhe.
Aber bis dahin ist ja noch sehr viel Zeit. Hast Du schon mit dem Tierheim gesprochen, vielleicht helfen sie Dir ja auch bei den Tierarztkosten.
LG 44christel
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Beitragvon ninchen am Do 24. Apr 2008, 21:25

Hi Sasi,

Also zum Thema Vitaminpaste: wir haben von unserem TA auch eine bekommen (Nutri-Cal). Davon hat sie auch schon vor der Geburt etwas bekommen. Die Kleinen auch als sie ca. 8 Wochen alt waren (nur ein klein wenig), das Fell von unserer Katze hat sich deutlich verbessert :cat-smile: , ich kann das nur empfehlen. :ja:

Wenn die Geburt losgeht und sie liegt auf irgendeinem Platz, wo sie nicht sein soll (z.B. auf Sofa oder Bett), kannst du sie vorsichtig nehmen (so dass du ihr nicht wehtust, ist ja klar) und in die Wurfkiste legen. Sollte sie nicht in der Wurfkiste bleiben, sondern zurück dahin gehen, wo sie vorher lag, musst du den Wunsch respektieren. Leg dort ein paar Tücher unter. Nach der Geburt kannst du dann vll. noch mal versuchen, sie umzusiedeln.

viel Glück mit den Kleinen und der Mama :cat-wink:

lg nina
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Beitragvon Jojo am Do 24. Apr 2008, 22:18

Hi Sasi,
ja, Milch ist eh nicht so das Wahre für die meisten Katzen. Meine mögen und vertragen sie, aber das ist bei weitem nicht die Regel.
Gute Produkte sind v.a. Hüttenkäse, etwas Sahne, Natorjoghurt, Quark. Achte bei allem darauf, dass du nicht zuuuu viel gibst und es zimmerwarm servierst. Damit vermeidest du Durchfall. Ansonsten gibt es Calciumpräparate zu kaufen (Calciumcarbonat als Pulver, das kannst du ihr übers Futter streuen, oder wie gesagt Frubiase Calcium Ampullen).
Ein Eigelb ab und zu ist auch gut, aber bitte nicht mehr als ca. 2 die Woche, da sie sonst zu viel Vitamin A aufnimmt, was zu Problemen führen kann.
Ansonsten musst du halt wie gesagt darauf achten, dass sie hochwertiges Futter bekommt. Das muss kein Kittenfutter sein, Hauptsache es ist energiereich und es schmeckt ihr. Ich würde immer Nassfutter den Vorzug geben, v.a. weil sie ja auch viel Wasser zur Milchproduktion braucht und u.U. Schwierigkeiten haben wird, wenn sie nur Trofu frisst. RC ist leider nicht wirklich sooo gut, finde ich, aber wenn sie nichts anderes verträgt, ist es wohl besser so, sie soll ja nicht auch noch Durchfall bekommen.
Anders als das, was Christel schrieb, bin ich der Ansicht, dass die Katze, wenn sie dir vertraut, dich auch ohne weiteres bei der Geburt dabei haben wollen wird. Sollte sie dich nicht direkt "holen", musst du trotzdem in der Nähe bleiben, eben falls es Komplikationen gibt.
Auch finde ich es unerlässlich, die Unterlage zu wechseln. Zwischen zwei Geburten können Stunden liegen und wenn die Erstgeborenen Babies in der Zeit im Feuchten liegen, kühlen sie aus, was für so ein Würmchen echt gefährlich ist. Deswegen der Tipp mit den mehreren Lagen von Einmalunterlagen. Die kann man echt ohne Probleme herausziehen. Wenn die Mama dir vertraut, sollte das kein Problem sein. Auch halte ich es für richtiger, die Babies gleich nach der Geburt zu wiegen. Es ist viel schlimmer, sie wieder wegzunehmen, wenn die Geburt gelaufen ist und die Mama eigentlich entspannen will.
Im Endeffekt musst du aber sehen, wie du und sie bei der Geburt klar kommen.
LG, Julia
Jojo
 

Beitragvon 44christel am Sa 26. Apr 2008, 17:04

hallo sasi,

ich möchte Dir noch ein Buch empfehlen. Ich habe es von Amazon, aber auch schon im Futterhaus gesehen.
Der Titel lautet: Katzenkinder aufziehen
Der Autor ist : Mark Evans, Ulmer Verlag

In dem Buch findest Du viel Informationen für das erste Jahr der Katzenaufzucht.
RC Futter Kitten empfiehlt meine Tierärztin auch.
Normalerweise brauchst Du bei einer Geburt nichts zu tun. Nur bei Komplikationen würde ich einen Tierarzt rufen bzw. hinfahren.
Wiegen tue ich die Kitten nur, wenn sie bei der Aufzucht Untergewicht entwickeln. Dann kannst Du evtl. zufüttern mit Katzenaufzuchtmilch.
Hast Du schon einen evtl. Geburtstermin?
44christel
44christel
 
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